Fragen zur Mobilität

Von links: Wolfgang Braunstein, Iris Absenger-Helmli und Robert Schmierdorfer
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  • hochgeladen von martin krusche

LEADER-Managerin Iris Absenger-Helmli lud zu einem weiteren regionalen Experten-Workshop nach Weiz ein. Diesmal ging es um das Thema Mobilität.


Experten-Workshop bedeutet in diesem Fall nicht, daß kluge Köpfe importiert werden, sondern daß hauptsächlich aus den Kompetenzen der Region geschöpft wird. Wer die Gegend aus der eigenen Lebens- und Arbeitspraxis kennt, sich überdies in einem Fachbereich jahrelang Kompetenzen erworben hat, geht an aktuelle Fragestellungen ganz anders heran als das externe Berater tun.

So waren diesmal vom Projektmanagement über die Kommunalpolitik bis hin zur Energiewirtschaft und zur Kultur Profis an den gemeinsamen Tisch gekommen; inklusive der Bürgermeister Christoph Stark (Gleisdorf) und Robert Schmierdorfer (Albersdorf).

Wer bedenkt, wieviel tausend Menschen täglich in Weiz zur Arbeit einpendeln, ahnt gewiß, wie eng es dabei mit den Autos werden kann. Wer nicht in einem der regionalen Zentren wohnt, kann schnell Probleme haben, wenn man ohne eigenes Fahrzeug seine Lehrstelle oder auch bloß das nächste Lebensmittelgeschäft erreichen soll.

Wie soll eine Massengesellschaft individuelle Mobilität erhalten, wenn die Städte dem Verkehr immer weniger gewachsen sind und der Privtabesitz von Autos immer mehr Menschen wirtschaftlich überfordert? Würde uns der Umgang mit diesen Fragen leichter fallen, wenn das Automobil als Statussymbol ausgedient hätte? Was werden wir vor allem sehr jungen und sehr alten Menschen anbieten, damit sie in ihrer Bewegungsfreiheit nicht steckenbleiben?

Und wo bleibt eine möglichst dichte Versorgung über den öffentlichen Verkehr, wenn der nicht mehr Sache des Staates ist, sondern privatwirtschaftlichen Anforderungen entsprechen muß?

Mit derlei Überlegungen sind heute keinesfalls bloß lokale Verkehrs- und Sozialreferate befaßt, auch Regionalmanagements oder etwa der „Kulturpakt Gleisdorf“. Es ist gesamt eine Themenstellung, von der alle Instanzen einer Gesellschaft betroffen werden.

Das bedeutet, wir haben es hier mit einer zutiefst politischen Materie zu tun; politisch nicht nur im Sinn von Politik, sondern auch von "Polis", dem Gemeinwesen.

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