Da kommt keine Langeweile auf
Gerlis Wanderungen - Romantischer Bründlweg

Der Unterwassersteg - barfuß, aber auch mit den Schuhen zu begehen.
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  • Der Unterwassersteg - barfuß, aber auch mit den Schuhen zu begehen.
  • hochgeladen von Gerlinde Gutkauf

Dieser Wanderweg stand schon sehr lange auf meiner To-do-Liste. Nun hat es endlich mal geklappt, und ich konnte mit meinem Mann, den

Romantischen Bründlweg auf dem Pogusch

erkunden. Pogusch ist vielen durch das Wirtshaus "Steirereck" ein Begriff. Also viele Gasthäuser kenne ich nicht, die einen eigenen Hubschrauberlandeplatz besitzen, um die Prominenz bequem auf den Berg zu bringen. Geöffnet hat dieses Traditionshaus aber nur von Donnerstag bis Sonntag.

Wir starten den ca. 11,4 Kilometer langen Rundweg, mit ca. 382 Höhenmetern, vis-à-vis vom "Steirereck". Gleich am Anfang befindet sich der Schuhstall für die ganz Mutigen, die diesen Weg barfuß absolvieren. Wir behalten unsere Tretter lieber an. Mit der Fußbekleidung lässt sich sogar der wunderschöne Unterwassersteg begehen. Nun folgen wir immer den hellblauen Flaschen, welche als Wegweiser dienen. Gleich stechen uns die neuen, sonderbaren Baumhäuser ins Auge. Nach einem Waldstück kommen wir am "Friedmanner Hof" vorbei. Dieses Gebäude existiert schon seit ca. 1230.

Des Weiteren liegt eine Holzknechthütte mit Kneippstation und das entzückende "Sommerfrisch verliebt Zimmer" auf unserem Weg. Als einer der nächsten Höhepunkte können wir auf der 100m langen Bank Platz nehmen - angeblich die längste Sitzgelegenheit Österreichs, mit einem schönen Blick nach Kapfenberg. Habt ihr schon mal einen Wanderkreisverkehr gesehen? Ich bis dato auch noch nicht, aber hier gibt es ihn. Auch das Tor mit der Weltkugel ist in der Nähe. Immer wieder sind Bründl zu sehen. Die Bründlquelle beim "Herrbauer" hat mich besonders inspiriert. Jenes Wasser soll gegen Müdigkeit und Kopfschmerzen helfen, da habe ich doch mal schnell ein paar Schluck genommen.

Beschwingten Schrittes ging es dann weiter zum kleinsten "Jagd- und Wildtiermuseum", welches nicht weit vom "Himmelreichbauer" entfernt ist. Dieser ist, wie so ziemlich alle Bauern auf der Strecke, eine Jausenstation. Mit einem Unterschied: Der ca. 500 Jahre alte Hof wird heutzutage noch ohne Strom bewirtschaftet. Von hier kann man auch einen Abstecher hinauf zur "Himmelreichkapelle" machen. Nun passieren wir noch eine alte Köhlerhütte und den "Karlsplatz" mit dem Hochschwabblick, bevor wir wieder zum Ausgangspunkt zurückkehren.

Eine traumhafte Wanderung die sich zwischen 1000 und 1200m Seehöhe bewegt und somit auch für den Sommer passend ist. Bis zum nächsten Mal

Eure Gerli

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