Unterhaltung
Heinz Habe - erfolgreicher Medienmann aus der Steiermark

Für einen Redakteur aus dem Volksmusik und Schlagerbereich ist es immer wieder spannend sich mit Heinz Habe zu treffen, über seine Erlebnisse in unterschiedlichsten Bereichen ob als redaktioneller Mitarbeiter, als Regieassistent oder leitender Redakteur für Fernsehshows sich zu unterhalten.

Seine Laufbahn liest sich wie ein spannender Roman: Der umtriebige Weizer dessen journalistische Laufbahn mit dem Verfassen einer Kompaniezeitung zum Abrüsten beim Österreichischen Bundesheer begann, sollten danach viele unterschiedlichste Stationen folgen. Seine Spuren hinterließ Heinz Habe als Ersatzteillagerleiter und Werbemanager bei der Firma Opel Schrack , als Leiter des Großhandel der Firma Lieb Bau in Weiz, sowie auch als Verkaufsleiter bei der Fa Reimoser in Weiz für Aluminium Produkte in Österreich und Bayern.

Seine kommunikative Art und Weise bewies er auch Ende der 60er Jahre als Darsteller und Regisseur bei der Studiobühne Weiz, die er auch gründete.
Die ersten journalistischen Spuren hinterließ er auch als Redakteur bei der Weizer Zeitung, deren Mitbegründer er war, sowie auch bei der Neuen Zeit und in den Anfangszeiten auch nebenberuflich beim ORF.

Das Jahr 1980 sollte für Heinz habe richtungsweisend sein- durch ein Journalistenseminar konnte er sein Hobby zum Beruf machen., holte ihn doch Dr. Günther Ziesel ins ORF Landesstudio Steiermark Team.
Gemeinsam mit Prof. Friedl Althaller betreute er das "Ferien Magazin" und unter anderem Sendungen wie "Musik ins Wochenende" .

Im Herbst 1980 fuhr ein ORF Team aus Wien durch alle Bundesländer, um Talente für "Die große Chance" zu suchen. Heinz Habe zeichnete hier für die Gesamtorganisation des Vorsingens verantwortlich.

Im selben Jahr holte ihn der damalige ORF Ressortleiter Dieter Böttger nach Wien, wo er bereits bei der 2. Sendung "Die große Chance" welche in Schladming aufgezeichnet wurde, an der Seite von Inge Lenz als Regie Assistent werkte, und anschließend auch einige Tritsch Tratsch Sendungen mit Joki Kirschner als Regie Assistent gestalten durfte.

Einer der Höhepunkte war zweifelsohne die Regieassistenz bei der Sendung "Wünsch dir was" mit Dietmar Schönherr in Wien. Danach sollte seine Karriere so richtig bergauf gehen- Dieter Böttger machte ihn bereits bei der dritten. Musikantenstadl Sendung in Wien zum redaktionellen Mitarbeiter, den er 1985 als leitender Redakteur übernahm.
Den ersten Musikantenstadl hatte er sich noch gemütlich zu Hause auf der Couch angesehen, und eigentlich nie daran gedacht, dass er das jemals machen wird . Bei seinem ersten Stadl am als verantwortlicher Redakteur ging er mit gemischten Gefühlen in die Sendung, war sehr gespannt was herauskommen würde, versuchte aber von Anfang an dem Stadl seine eigene Handschrift aufzudrücken.
Im Jahre 1986 erhielt er bereits den prominenten Sendeplatz am Samstag um 20.15 Uhr im Hauptabendprogramm Bis 1990 führte er als Redakteur den Musikantenstadl durch Österreich, Deutschland, der Schweiz und Südtirol.

Auch über 100 Sendungen wie z.B "Wie die Alten sungen", "Grand Prix der Volksmusik"- den er mit Günter Tolar und Hans R. Beierlein entwickelte, oder auch mehrere "Opernball Übertragungen", "Hallo Nachbar", "Lieder der 4 Jahreszeiten", "100 Jahre Arlbergbahn" uva. für die er tätig war, sollten als Regieassistent, redaktioneller Mitarbeiter und verantwortlicher Redakteur die Handschrift von Heinz Habe tragen.

Er hatte das Glück, dass er immer wieder auf Menschen getroffen ist, die ihm weitergeholfen haben, hierzu zählten Personen, wie die beiden ehemaligen Landesintendanten und -direktoren Dr. Günther Ziesel und Emil Breisach, die immer wieder betonten dass Heinz Habe nach Wien gehöre.

Im Jahre 1990 sollte ihn der Weg dann zu RTL führen, wo ihn Hans R. Beierlein -der deutsche Medienzar in die Bavaria Filmstudios holte, wo er gemeinsam mit Jürgen Sauermann und Wofgang Weber die die erfolgreiche Sendung "Heimatmelodie" entwickeln durfte.
Diese hatte wiederum einen starken Steiermark Bezug - war doch Michael Hartl -gebürtiger Köflacher gemeinsam mit seiner Frau Marianne als Marianne& Michael als Moderatorenduo für diese überaus langjährige erfolgreiche Sendung tätig.

Für weitere Sendungen wie "Krone der Volksmusik" und "Peters Musikrevue" mit Peter Kraus durfte Heinz Habe als Redakteur fungieren. Bei RTL kam er auch zu seiner ersten Fernsehrolle im "Schloss am Wörthersee" mit Pierre Brice , der dann zu seinem 50. Geburtstag, auf Einladung von LH Waltraud Klasnic zu ihm in die Steiermark kam.

Das Jahr 1994 sollte ihn dann mit dem ganzen Team zu SAT 1 führen, wo er als Redakteur der Sendung "Steiners Musikanten Parade" in den Bavaria Filmstudios in München Hauptverantwortlich zeichnete.
Schon in dieser Zeit versuchte er mit Kollegen aus Marburg einen TV Sender von Marburg aus für die Steiermark und darüber hinaus für das gesamte Bundesgebiet aufzubauen.
Als SAT 1 die Musiksendungen einstellte, übersiedelte Heinz Habe wieder in seine steirische Heimat, wo er unter anderem vom ÖTV als Moderator beim legendären Daviscup Heimspiel Österreich gegen Deutschland in der übervollen Schwarzl Daviscup - Halle engagiert wurde. Dieser Event zählte für Heinz Habe zu seinen schönsten Erlebnissen als Moderator.

Seine Kompetenz sollte ihn auch in die alte DDR führen, wo er im Friedrichsstadtpalast in Berlin, bei einer Volkstümlichen Sendung den österreichischen Part moderierte , und zahlreiche österreichische KünstlerInnen präsentieren durfte.

Auch für den RAI Bozen moderierte er nicht nur 4 TV Sendungen, sondern zeichnete auch für die Programmgestaltung und Redaktion verantwortlich.

Aber auch Tourneen mit den Stars der Volksmusik wie Andy Borg, Stefan Mross, Patrick Lindner uva führten ihn nach Deutschland, in die Schweiz und nach Italien.

Im Jahre 1998 veranstaltete Heinz Habe den ersten Steirerball iin den USA, m Marriott im World Trade Center in New York. Weitere 10 Steirerbälle in vielen amerikanischen Städten sollten folgen. Ein Ball bleibt allen im Gedächtnis: der 4. Steirerball in den USA wurde zwei Tage vor dem Crash von "9/11" wieder im Marriott im World Trade Center abgehalten.
Im Zuge der Vorbereitungen für den Steirerball traf Heinz habe auch auf den großen Sohn der Steiermark- auf den ehemaligen Mr. Universe und Kalifornischen Gouverneur Arnold Schwarzenegger.

Kurz vor seiner Erkrankung im Jahr 2000 war er noch für STEIRER TV in Kalsdorf tätig und jetzt ist es wieder das Fernsehen das ihn "gepackt" hat , denn er gestaltet für den neuen Musik Fernsehsender Melodie TV ,verschiedene Sendungen.
Die letzte war die Sendung mit Slavko Avsenik zum 84. Geburtstag, hier gab es Interviews mit der ganzen Familie, was noch nie da war.
Zwischendurch gab es noch ein kurzes Intermezzo von drei Monaten mit dem NJOY Energieradio Weiz , mit großen Erfolg. Ein Wunsch den er jahrelang hegte und pflegte.
Da aber durch die Weizer Firmen keine Werbung geschaltet wurde, gab es und gibt es keine Neuauflage vom "Energie Radio Weiz."

Auch zahlreiche Auszeichnungen wurden Heinz Habe zuteil:

1989 erhielt er den EUROSTAR vom Verband der österreichischen Volksmusikkomponisten verliehen.

1993 wurde ihm von der UNICEF für sein Wirken die Goldene UNICEF Nadel verliehen.

1994 erhielt er die Ehrenurkunde der Gemeinde Saalbach Hinterglemm für 10 Jahre tolle Moderation der Musikanten Ski WM und für das Drehbuch für eine 100 Minuten TV Sendung im ORF.

1995 folgte ein Preis von der AKM - "Die goldenen Note", welche er erst als zweiter Österreicher erhalten hatte.

2004 wurde er von der Wirtschaftskammer für besondere Verdienste um die steirische Wirtschaft mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet.

Zum 60iger bekam Heinz Habe im Jahr 2005 von der damaligen Landeshauptfrau Waltraud Klasnic, das goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Steiermark überreicht.

2012 bekam er vom damaligen Bürgermeister der Stadt Weiz- Helmut Kienreich, den Goldenen Ehrenring der Stadt Weiz" überreicht. I

2007 wurde ihm von den Casinos Austria in Graz die "Goldenen Nadel" verliehen.

2015 wurde er für sein Wirken für die Steiermark und auch ganz Österreich, vom Bundespräsidenten mit dem "Goldenen Verdienstzeichen der Republik Österreich" ausgezeichnet.
In der launigen Laudatio dankte der damalige Landeshauptmann Mag. Franz Voves dem umtriebigen Heinz Habe dafür, dass dieser immer für die Steiermark und Österreich da gewesen sei und viele Aktionen wie den Steirerball und den Ball der Österreicher in den USA, die Steirerfeste in Washington und New York, die vielen Opernbälle in New York, organisiert habe, die er immer mit Musik und Brauchtum aus der Steiermark und ganz Österreich bestückt hatte.

2016 wurde er auch noch für den verdienstvollen Einsatz für das Ballongeschehen im Apfeldorf Puch mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet.

Aber wer glaubt das Heinz Habe auch nach seinem 70. Geburtstag langweilig wird der irrt, weil er immer noch überaus aktiv ist und sich immer wieder spannenden Projekten und Herausforderungen stellt.

Zu guter Letzt sei noch zu sagen, dass die Steiermark sehr stolz darauf sein kann, solche Persönlichkeit wie Heinz Habe zu haben, der sich nicht nur durch Fleiß und harte Arbeit sowie einem überaus großen sozialen Engagement auszeichnet, sondern auch durch seine Menschlichkeit.

Ich ziehe den Hut vor Heinz Habe, und bin stolz ihn persönlich kennen zu dürfen.
Heinz du bist ein echtes Vorbild für mich!


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