Rettungshundestaffel
Hunde retten Menschenleben

Die Österreichische Rettungshundebrigade sucht zur Verstärkung ihres Teams im Bezirk Weiz verlässliche und engagierte Menschen mit viel Einsatzbereitschaft. Info Staffelführerin Christa Maitz, Telefon: 0664 971 19 86
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  • Die Österreichische Rettungshundebrigade sucht zur Verstärkung ihres Teams im Bezirk Weiz verlässliche und engagierte Menschen mit viel Einsatzbereitschaft. Info Staffelführerin Christa Maitz, Telefon: 0664 971 19 86
  • Foto: Rettungshundebrigade – Staffel Weiz
  • hochgeladen von Peter Jäkel

Als eine von 12 ÖRHB-Rettungshundestaffeln in der Steiermark trainieren die Hundeteams der Staffel Weiz wöchentlich mindestens 10 Stunden. Um einsatzfähig zu sein, müssen alle ÖRHB-Rettungshundeteams jährlich die schwierige ÖRHB Einsatzprüfung in verschieden Kategorien abgelegen.

„Such“ heißt das Zauberwort, mit welchem ein Rettungshund „scharf“ gemacht wird. Sogleich beginnt er aufgeregt und scheinbar planlos umherzulaufen. Aber der Schein trügt, er weiß genau was zu tun ist. Seine Aufgabe ist Personen zu suchen, welche nicht reagieren oder sich sonst „außerhalb der Norm“ verhalten. Anhaltendes Bellen signalisiert dann: „Ich habe was gefunden!“ Dann winkt eine Belohnung, meist in Form von übermäßigem Lob und Leckerlies oder Spiel mit dem Lieblingsspielzeug.

Die Flächensuch- bzw. Stöberhunde der Österreichischen Rettungshundebrigade müssen fähig sein, innerhalb eines vorgegebenen Geländeabschnittes systematisch nach Gegenständen und Personen zu suchen. Dabei werden Hindernisse wie Dickicht, Baumgruppen, Felsbrocken, Scheunen und verfallene Gebäude vom Hund abgesucht. Der Hund muss aus der Entfernung lenkbar sein und gewöhnt zwischen anderen Hunden zu arbeiten. Die Hundeführer müssen in jeder Situation in der Lage sein, das Verhalten ihres Hundes genau beobachten und bewerten zu können, sozusagen den Hund zu „lesen. Staffelführerin Christine Maitz: „Das erfordert unentwegtes Training und bedingungsloses Vertrauen zwischen Hund und Hundeführer!“. Ein Fehlverhalten im Einsatzfall könnte für eine vermisste Person fatale Folgen haben.

Die verschiedenen Ausbildungen:

Für die Suche in Gebäuden oder zur Verschüttetensuche werden in der Österreichischen Rettungshundebrigade spezielle „Trümmersuchhunde“ ausgebildet. Dabei lernen die Hunde sich auf ungewohnten Materialien wie Glasscherben, Metallteile, Rohre, Balken usw. vorsichtig zu bewegen, um Verschüttete zu finden. Staub, Schutt und eventuelle Rauchentwickung können die Nasenarbeit erschweren. Die Eignung zur Verschüttetensuche (Tiefensuche) wird in den Winterlehrgängen festgestellt, da der Schnee als nasenfreundliches Element dem Hund wesentlich entgegenkommt.
Je mehr Hunde in einer „Stöberkette“ eingesetzt werden können, um so größer sind die Chancen auf Erfolg.

Staffel Weiz:

Zurzeit besteht die Rettungshundestaffel Weiz aus 6 Hundeteams einsatzfähige und 1 Helfer. In der Steiermark stehen 112 einsatzfähige ÖRHB-Rettungshundeteams zur Verfügung. Seit nunmehr 55 Jahren verbindet die Österreichische Rettungshundebrigade die solidarische Nächstenliebe mit der Tierliebe: Menschen und Hunde helfen partnerschaftlich, um als gemeinsames Rettungsteam bedrohtes Leben zu retten. Die große Stärke der ÖRHB liegt darin, dass sie mit großer Teamstärke im gesamten Bundesgebiet rasch, bestens ausgebildet und ausgerüstet, einsatzfähig ist. Der große Vorteil für die Betroffenen ist, dass der Einsatz für sie völlig kostenlos ist. Neuer ÖRHB-Bundesnotruf:  0594 500

Der Leitsatz „wir helfen jedem – und das kostenlos“ hat seit der Gründung der Österreichischen Rettunghundesbrigade ihre Gültigkeit nicht verloren, egal woher die Alarmierung kommt, auch bei privaten Hilferufen: ÖRHB 24 Stunden-Notruf 05 94 500

Ablauf eines Einsatzes:

Eine Person wendet sich an die Polizei und meldet eine Person als vermisst, die Polizei kontaktiert die Landeswarnzentrale (LWZ – Notruf 130). Diese wiederum verständigt den Einsatzleiter der ÖRHB – Steiermark.

Der Einsatzleiter informiert per Blaulicht – SMS die umliegenden Staffeln, dass eine Person vermisst wird und gibt das Einsatzgebiet bekannt.

Vor Ort besprechen die Einsatzleiter der ÖRHB, Polizei, und Feuerwehr, welches Team, wo im Gelände eingeteilt wird und wie das Gebiet abgesucht wird. Die Einsatzkräfte sind immer per Funkgerät miteinander in Kontakt.

Wir wurden zu einem Einsatz einer seit 2 Tagen vermissten Frau in Graz gerufen.
Nach 6-stündiger Suche wurde die Frau im Wald, zwar stark dehydriert und sehr geschwächt, aber ansonsten unverletzt aufgefunden. Leider verlaufen nicht alle Einsätze positiv, aber es bestätigt uns in unserer freiwilligen Arbeit, wenn ein Menschenleben gerettet werden kann.

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