Herbert Klamminger
Topfit mit der Wim Hof-Methode

Herbert Klamminger im Eiswasser: Mit der Hilfe einer ruhigen Atmung macht ihm das kalte Wasser nichts aus.
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  • Herbert Klamminger im Eiswasser: Mit der Hilfe einer ruhigen Atmung macht ihm das kalte Wasser nichts aus.
  • Foto: Klamminger
  • hochgeladen von Ulrich Gutmann

Dank einer speziellen Atemtechnik erholt sich der Körper von Herbert Klamminger im Eiswasser. 

Wim Hof, auch bekannt als „The Iceman“, ist Erfinder der nach ihm benannten Methode. Der niederländische Briefträger und fünffache Vater ist seit Jugendtagen von Eiswasser fasziniert. Nach einem Schicksalsschlag half ihm ein Kälteschock – er schwamm durch einen halb zugefrorenen Teich. Hof begann mit der Wirkung von Kälte zu experimentieren und fügte nach und nach Atem- und Yogaübungen hinzu. Heute starten Menschen weltweit mit dem Wim-Hof-Ritual in den Tag. Einer davon ist Herbert Klamminger aus Etzersdorf. Er schwört seit drei Monaten auf die bekannte Methode des "Iceman". Zum Eisbaden kam er durch Bea Pacher (hier gehts zum Artikel), die schon länger auf die Methode des Eisbadens vertraut.
"Ich wollte das Eisbaden ausprobieren, weil ich das Buch von Wim Hof gelesen habe. Kältetraining nehmen Spitzensportler ja sehr gerne zum Regenerieren. Ich wollte für mich privat die Erfahrung machen, wie mein Körper darauf reagiert. Das fing an mit kalt duschen, oberkörperfrei am Berg oben wandern bis hin zum wirklichen Eisbaden", sagt der Versicherungsberater der Grazer Wechselseitigen.

Mit der Atmung gegen Kälte

Die wissenschaftlich anerkannte Methode des niederländischen Extremsportlers Wim Hof besteht aus einer speziellen Atemtechnik, die dabei helfen soll, den Körper, aber vor allem die eigene Widerstandskraft zu stärken. Durch das bewusste Atmen soll man Hitze ebenso gut ertragen können wie Kälte. "Es hilft, durch ein stärkeres Immunsystem Krankheiten vorzubeugen und mit Stress besser umzugehen beziehungsweise diesen besser zu verarbeiten. Zusätzlich hilft dir die Methode, dein Bewusstsein zu erweitern und selbstbewusster zu werden. Für mich ist es ein guter Ausgleich zum Beruf", ergänzt Klamminger. Diese Aussage wurde sogar bewiesen. Eine Studie an der Klinik Den Haag kam zum Schluss, dass eine Gruppe von Probanden, die die Wim-Hof-Methode praktizieren, resistenter auf Grippeviren reagierte als eine nicht trainierte Vergleichsgruppe.
"Wenn du das kalte Wasser zum ersten Mal spürst, wirst du kurzatmig und kriegst eine Panik. Der Trick dabei ist, dass du dich auf das Atmen konzentrierst und nicht auf das kalte Wasser", ergänzt der Etzersdorfer, der damit sein Immunsystem vor allem im Winter stärkt.

Was im Körper passiert:
• Die Kälte führt zu einer Ausschüttung von Adrenalin, das gefäßverengend und entzündungshemmend wirkt.
• Vermehrung von Leukozyten, der für die Abwehr von Bakterien und Viren zuständigen weißen Blutkörperchen
• Durch regelmäßige Kälteeinwirkung wird das „gute“ braune Fettgewebe aktiviert.
• Gleichzeitig wird ungesundes weißes Fettgewebe abgebaut.

Herbert Klamminger im Eiswasser: Mit der Hilfe einer ruhigen Atmung macht ihm das kalte Wasser nichts aus.
Oberkörperfrei unternimmt Klamminger Wanderungen.

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