Branchenvielfalt entlang der B 64

Noch stehen Rupert Heuberger-Vögl (Heureka Projektberatung) und Maria Heuberger vor Grünflächen – bald könnte hier schon ein Ecopark entstehen.
  • Noch stehen Rupert Heuberger-Vögl (Heureka Projektberatung) und Maria Heuberger vor Grünflächen – bald könnte hier schon ein Ecopark entstehen.
  • hochgeladen von Kevin Lagler

Mit der Initiative "Wir kaufen daheim" unterstützt die WOCHE die lokale Wirtschaft, die Motor für unzählige Jobs in der Region ist.
Ein Paradebeispiel für gelebte regionale Wirtschaftsentwicklung stellt das geplante Projekt von Maria Heuberger und Rupert Heuberger-Vögl in St. Ruprecht an der Raab dar.
Vis-à-vis des Autohauses Unger an der B 64 soll ein Ecopark mit – voraussichtlich – drei Gebäuden entstehen, der Gewerbeflächen, Büros, Wohnungen und Werkstätten zum Mieten bereitstellt. Insgesamt entspräche das einer Nutzfläche von 6.000 m² auf vier Hektar Bauland. Die Idee sei vor eineinhalb Jahren entstanden, wie Rupert Heuberger-Vögl erzählt.

Start-ups im Bienenstock

Besonders für Start-up-Unternehmer aus verschiedensten Branchen sei das Anmieten der Büroflächen ab 50 m² bzw. eines einzelnen Arbeitsplatzes von Vorteil. "Es ist die Dynamik, die Bewegung, wenn man sich untereinander ergänzt und sieht, was die anderen machen", meint Heuberger-Vögl, der den Ecopark mit einem Bienenstock vergleicht. Die einzelnen Unternehmer hätten zwar ihr eigenes Geschäft, sollten aber dennoch "Teil eines großen Ganzen sein."

Bau 2017, Eröffnung 2018

Bevor die Bauarbeiten für das erste Gebäude starten, muss noch die "Abteilung 16 Verkehr und Landeshochbau" grünes Licht für die Zufahrt geben, die über die B 64 an der Unimarkt-Kreuzung erfolgen soll.
Sobald die Gemeinde die Genehmigung des Landes hat, wird die Fläche umgewidmet. Das erste Gebäude soll laut Plan noch heuer errichtet und 2018 eröffnet werden – die Gemeinde selbst steht hinter diesem Projekt. "Die 'Achse B64' ist wirklich eines der hochwertigsten Industrie- und Gewerbegebiete. Wir hoffen, dass sich zusätzliche Betriebe ansiedeln. Die Achse wollen wir in Richtung Gleisdorf und hinauf nach Weiz weiter stärken", erklärt Bürgermeister Herbert Pregartner.

Wertschöpfung

Rupert Heuberger-Vögl betonte indes: "Ich kann mir gut vorstellen, dass wir bis 2022 drei Module bauen und damit circa 150 Arbeitsplätze schaffen. Die Regionalität muss dabei gelebt werden, das ist ganz wichtig. Die Wertschöpfung muss wieder regionaler passieren." Auch Maria Heuberger bemerkt bereits, dass sie für das Bauprojekt positives Feedback bekommt.
"Es ist wichtig für die ganze Ortsentwicklung. Wir haben auf Regionalität gesetzt. Es ist nicht einfach, aber es ist eine Nische", unterstreichen Maria Heuberger und ihr Mann.

Bike-Store auf 1.000 m²

Michael Friesenbichler ist ein Geschäftsfreund von Rupert Heuberger-Vögl und Interessent. Friesenbichler betreibt in Gleisdorf und Birkfeld sein Radfachgeschäft "Friesi's Bikery". Er übernimmt künftig als Eigentümer das Erdgeschoß des ersten Gebäudes und errichtet auf 1.000 m² einen Bike-Store inklusive Beratung, Service und Werkstätte.

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