Dank Minusgrade
Erfolg: Erste Eisweine der Stadtgemeinde Gleisdorf

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Die Familien Maurer und Seyfried haben sich aufgrund der Minusgrade erfolgreich um einen Eiswein bemüht – das Besondere: Dies ist der erste Eiswein in der Geschichte der Stadtgemeinde Gleisdorf.

Neben Nerven hat das Vorhaben den Winzern viel gekostet: Da die Trauben im Herbst nicht gelesen wurden, war ein Netz als Vogelschutz Voraussetzung. Zusätzlich musste noch eine Traubenselektion vorgenommen werden, um eine Eisweinlese überhaupt möglich zu machen. Bedingung: gefrorene Beeren mit mindestens 25 Grad KMW (Zuckergrade). Bei eisigen Temperaturen machten sich Winzerfamilien mit Erntehelfern letztes Wochenende vor Sonnenaufgang auf in die Weingärten des jeweiligen Betriebes. "Wir haben es als Herausforderung gesehen und wollten es aufgrund der niedrigen Temperaturen probieren, ob wir einen Eiswein produzieren können. Beim ersten Versuch war es leider wärmer als minus sieben Grad. Der zweite Versuch klappte und der Bundeskellereiinspektor hat es uns bereits bestätigt", sagt Raphael Maurer stolz. Die Familie des Weinguts am Hohenberg hat dafür kurz vor 6 Uhr mit der Ernte begonnen. Geerntet wurde ein Chardonnay.

Herausfordernde Ernte

Schon um halb 4 Uhr startete man bei der Familie Seyfried in Kaltenbrunn. Auch hier konnte Maria Seyfried einen Erfolg vermelden. „Ein Eiswein ist ein sensibles Unterfangen, denn sowohl die Ernte als auch das Pressen muss bei mindestens minus sieben Grad und weniger vorgenommen werden. Zusätzlich ist nicht nur die Temperatur entscheidend, auch die 25° KMW müssen erreicht werden. Das ist schon sehr herausfordernd“, sagt Maria Seyfried, Betriebsleiterin des gleichnamigen Weinguts. In Kaltenbrunn gibt es die Sorte Souvignier gris. Bis der Eiswein zu verkosten ist, dauert es jedoch noch bis Ende Herbst.


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