Frostnacht
Erneuter Frost richtet Schäden im regionalen Obstbau an

Extreme Anspannung bei den steirischen Obstbauern: Zwei weitere Frostnächte prognostiziert, heimische Obstbauern bangen und zittern um ihre Früchte und ihre Zukunft.

Kräftige Minusgrade im gesamten steirischen Obstbaugebiet. In der Nacht vom 30. auf 31. März war das gesamte steirische Obstbaugebiet vom nördlichen Rand des Bezirkes über den Feldbacher und Radkersburger Raum bis ins weststeirische Eibiswald von kräftigen Minustemperaturen bestimmt. Die Tiefstwerte lagen zwischen minus drei und minus fünf Grad Celsius, vereinzelt lagen die Minustemperaturen sogar zwischen sechs und acht Grad Celsius. Die kräftigen Minustemperaturen lassen Schäden im gesamten Obstbaugebiet bei allen Obstkulturen erwarten, sie sind aber noch nicht abschätzbar. 
"In Ilztal hatten wir Temperaturen bis minus 8 Grad. Wir haben mit Frostberegnung versucht unsere Kulturen zu schützen. Die Marille hat es bei uns leider am Härtesten getroffen und dort können wir jetzt schon sagen, dass es Ernteeinbußen gibt. Bei den anderen Kulturen werden wir es erst sehen. Das Problem ist nur, dass die beregneten Bäume tagsüber wegen dem Wind und denniedrigen Temperaturen schwer abtauen", so Anton Strahlhofer junior vom Obsthof Strahlhofer.

Obstbauern haben mit großen Aufwand Frostschutz betrieben. Im Gegensatz zum Windfrost in der Nacht vom 22. auf 23. März ließ die Inversionswetterlage heute Nacht einen Frostschutz durch Heizen, Frostberegnung und Bewindung zu. Die heimischen Obstbauern setzen diese Formen der Frostbekämpfung verstärkt ein und haben massiv in diese Maßnahmen investiert. Allerdings ist derartiger Frostschutz enorm kostspielig.

Weitere Frostnächte befürchtet

 
Das tatsächliche Schadensausmaß der heutigen Frostnacht ist noch nicht abschätzbar. Fest steht jedenfalls: Der Windfrost vom 22. auf 23. März hat die Obstanlagen auf den Kuppen betroffen, die heutige Frostnacht eher die tiefer gelegenen Obstgärten. Durch die prognostizierten Frostnächte bis Donnerstag, herrscht bei den heimischen Obstbauern extreme Anspannung: Sie bangen und zittern um ihre Früchte und um ihre Zukunft – weitere Schäden werden befürchtet. Eine seriöse Information über das Schadensausmaß ist nach momentanen Stand wahrscheinlich erst nach der Blüte Mitte bis Ende April möglich.


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