HTL Weiz
Schüler entwickeln Projekt zur Müllvermeidung

Gemeinsam mit LR Johann Seitinger, Direktor Gottfried Purkarthofer und AWV-Obmann Robert Reitbauer präsentierten die beiden Schüler ihr neues Projekt.
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  • Gemeinsam mit LR Johann Seitinger, Direktor Gottfried Purkarthofer und AWV-Obmann Robert Reitbauer präsentierten die beiden Schüler ihr neues Projekt.
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"Abfall Auffallend" heißt das Projekt, das Schüler der HTL Weiz gemeinsam mit dem Abfallwirtschaftsverband Weiz entwickelten und kürzlich präsentierten.
Das Projekt besteht aus einer mobilen Abfalltrennstation, die mehrere Tage in einem bestimmten Gebiet aufgestellt wird und tagtäglich von Gemeindebediensteten mit den anfallenden Straßenabfällen aus der unmittelbaren Umgebung befüllt wird. Durch eine Plexiglasscheibe an der Vorderseite wird damit das Ausmaß von achtlos im öffentlichen Raum weggeworfenem Müll zur Schau gestellt. "Indem wir den Abfall über einen bestimmten Zeitraum sammeln und diesen der Öffentlichkeit präsentieren, sind wir der Überzeugung, ein nachhaltiges Umdenken erreichen zu können", erklärt Robert Reitbauer, Obmann des Abfallwirtschaftsverbandes Weiz. 
Die Schüler Lukas Szeliga und Florian Hafner hatten das Projekt im Rahmen ihrer Diplomarbeit entwickelt und sind verantwortlich für die Konstruktion des Behältersystems. "Es freut mich sehr, dass unsere Schüler ein so innovatives und sinnvolles Projekt für den Abfallwirtschaftsverband Weiz umsetzen konnten", freut sich Gottfried Purkarthofer, Direktor der HTL Weiz. 
Ziel des Projekts ist es, die Ausmaße von Littering (dem achtlosen Wegwerfen von Abfällen an öffentlichen Plätzen) bewusst zu machen und damit zu einem Umdenken zu motivieren. Warum derartige Projekte dringend notwendig sind, erklärt Nachhaltigkeitslandesrat Johann Seitinger: "Fünf Millionen Kilogramm Abfall landen steiermarkweit jährlich in der Natur und richten dort mitunter erhebliche Schäden an Umwelt, Menschen und Tieren an." Die Kosten für die Beseitigung der Müllberge liegen in der Steiermark bei rund 16 Millionen Euro. "Es ist daher höchste Zeit, das Thema Littering als massives Problem zu betrachten und ihm mit innovativen Projekten und bewusstseinsbildenden Maßnahmen zu begegnen", so Seitinger.

Autor:

Martina Rosenberger aus Weiz

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