Wirtschaftsbund fordert Maßnahmen für den Re-Start der Wirtschaft

Wollen die Wirtschaft ankurbeln: Andreas Schlemmer (WB-Organisationsreferent), Manuela Kuterer (Regionalstellenobmann-Stv.), Vinzenz Harrer (WB-Bezirksobmann) und Jochen Pack (WB-Direktor).
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  • Wollen die Wirtschaft ankurbeln: Andreas Schlemmer (WB-Organisationsreferent), Manuela Kuterer (Regionalstellenobmann-Stv.), Vinzenz Harrer (WB-Bezirksobmann) und Jochen Pack (WB-Direktor).
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Im Zuge seiner Bezirkstour bekräftigte der Wirtschaftsbund seine Forderung nach einem Handwerkerbonus-Neu sowie höheren Schwellenwerten für direkte regionale Vergaben.

Ganz nach dem Motto „Wir sorgt für Bewegung“ besuchten WB-Bezirksobmann Vinzenz Harrer und WB-Direktor Jochen Pack gestern die Wirtschaft in der Region, um die aktuelle Stimmung einzufangen. Denn: "Die Wirtschaft sorgt für die Grundstimmung und Dynamik einer Region. Und die Stimmung ist sehr unterschiedlich in den Branchen", sagt Jochen Pack.
Neben zahlreichen Sorgen und Problemen hörten aber beide WB-Vertreter von einer grundsätzlich optimistischen Stimmung bei den Unternehmern. „Wir müssen jetzt die Weichen stellen, damit wir unsere Arbeitsplätze und unseren heutigen Wohlstand für die Zukunft absichern“, sind sich Pack und Harrer einig. Ideen, wie Arbeitszeitverkürzung, Vier-Tage-Woche und neue Steuern und Abgaben, erteilt der Wirtschaftsbund eine klare Absage.

Es braucht mehr Planungssicherheit

Die Corona-Pandemie habe die Wirtschaft nicht nur in der Region, sondern weltweit hart getroffen. Mit umfangreichen Hilfspaketen wurde versucht, die Wirtschaft so gut wie möglich durch diese Krise zu führen. Jetzt braucht es aber die richtigen Rahmenbedingungen, damit die Wirtschaft in ihrer Gesamtheit wieder an Fahrt gewinnen kann, dabei müssen Leistung und wirtschaftliches Denken im Vordergrund stehen. „Einigkeit ist dabei ganz wichtig. Wir brauchen den Tourismus und unsere Dienstleister ebenso wie die Industrie, den Handel und das Handwerk“, betont Pack. „Die Weizer Betriebe brauchen jetzt Planungssicherheit. Die Betriebe können sich nicht alle vier Tage auf neue Regelungen einstellen. Die Regelungen müssen klar formuliert und rechtzeitig kommuniziert werden. Es kann nicht sein, dass Betriebe davon abhängig sind, wie wirtschaftsfreundlich oder wirtschaftsfeindlich ein Verordnungstext des Gesundheitsministers durch die regionale Behörde ausgelegt wird!“, sagt Pack.

Handwerkerbonus und Investitionsprämien

„Es gibt viele Betriebe in der Region, welche die Krise bisher sehr gut gemeistert haben und von Aufträgen aus dem Jahr 2019 und dem ersten Quartal gelebt haben“, berichtet Harrer und ergänzt, „jetzt braucht es Impulse, um nächstes Jahr wieder ordentlich anpacken zu können!“. Daher fordert der Wirtschaftsbund die Wiedereinführung und Aufstockung des Handwerkerbonus von maximal 5.000 Euro pro Haushalt für das Jahr 2021. „Der Handwerkerbonus führt zu einer win-win-Situation. Er kurbelt die Wirtschaft an und schafft Arbeitsplätze, bietet Konsumenten Sicherheit und kostet dem Steuerzahler nichts!“, erklärt Harrer.
Eine weitere Forderungen des Wirtschaftsbundes ist die Erhöhung der Schwellenwerte bei öffentlichen Aufträgen. „Mit dieser Maßnahme könnte rasch und unbürokratisch die Wirtschaft in der Region unterstützt werden“, sagt Harrer. „Auch diese Maßnahme führt zu einer win-win-Situation, denn die Gemeinden könnten zum Beispiel aktiv für Beschäftigung in der Region sorgen und durch die dadurch abgesicherten Arbeitsplätze profitiert wiederum der Steuerzahler von dieser Maßnahme,“ so Harrer abschließend. Investitionsprämien, steuerliche Entlastungen, Arbeitsplatzsicherungen in der Region und Motivation von Arbeitslosen sollen außerdem die Arbeitslosenrate senken und einer gewissen "Trägheit" der Menschen in Kurzarbeit entgegenwirken. Denn gerade im Herbst wird die Arbeitslosigkeit weiter ansteigen, da die Saisonarbeitslosigkeit von Bau und Gewerbe dazu kommt.

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