Ziel: Investitionen fördern

Beim Neujahrsempfang des Weizer Wirtschaftsbundes wurden Erfahrungen, Neuerungen und Interessen ausgetauscht.
  • Beim Neujahrsempfang des Weizer Wirtschaftsbundes wurden Erfahrungen, Neuerungen und Interessen ausgetauscht.
  • Foto: Sabina Saurer
  • hochgeladen von Nadine de Carli

Der Wirtschaftsbund Weiz erwartet viele Herausforderungen für die Wirtschaft.

Als Begrüßung ins neue Jahr lud der Wirtschaftsbund Weiz zum traditionellen Neujahrsempfang. Im Gasthof Allmer konnte Bezirksgruppenobmann Vinzenz Harrer dabei zahlreiche interessierte Gäste begrüßen. Christoph Schneider (Leiter Wirtschafts- und Handelspolitik, WKO) referierte in seinem Vortrag über die aktuelle wirtschaftliche Situation und ging dabei vor allem auch auf die kommenden Herausforderungen der österreichischen Wirtschaft ein.

Trend geht nach unten

Wie Schneider wissen lässt, gehe der Trend momentan eindeutig in Richtung Eintrübung der Wirtschaft. Das heißt, es stehe eine Phase langsameren Wachstums bevor. "Geschäftsaussichten liegen im negativen Bereich – auch die bisherige Lage wird etwas schwächer, aber noch deutlich positiv, eingeschätzt", so Schneider.
Bereits 2011 bis 2016 machte die heimische Wirtschaft eine Flaute durch und die Geschäftsaussichten für die nähere Zukunft sehen ähnlich aus. "Wir haben die gleichen Parameter wie 2011, aber wir können jetzt noch die richtigen Maßnahmen setzen", weiß Andreas Schlemmer, Regionalstellenleiter der WKO Weiz – und zwar Investitionen fördern. "Das ist eine große Treibkraft für den Wachstum", so Schlemmer.

Herausforderungen der Zukunft

Die letzten zwei Jahre waren von Aufschwung geprägt, mit einem starken Rückgang der Arbeitslosigkeit und Verfügbarkeit von Arbeitskräften. "Der Konjunkturzyklus zeigt nach unten", warnt Schlemmer. Die großen Herausforderungen sehen die Experten in den hohen Lohnnebenkosten, der Unternehmenssteuer und den steuerlichen Bezügen für die Abschreibung von Investitionen. Sie sehen hier einen klaren Auftrag an die Regierung: Senkung der Rahmenbedingungen für Investitionen. "Wir müssen heuer an den richtigen Rädern drehen, sodass wir nicht in eine Flaute kommen wie 2011", sagt Schlemmer.

Risiken für Österreich

Die größten Risiken sind die fehlenden Strukturreformen in Pension und Bildung, die hohen Steuer- und Abgabebelastungen wie auch der Fachkräftemangel. Auch auf europäischer Ebene mit Brexit und politischen Unsicherheiten sowie auf geopolitischer Ebene gibt es viele Risiken und Herausforderungen. "Wir leben in Zeiten, die wirtschaftlich sehr herausfordernd sind", ist sich Schlemmer sicher. Auch der Bezirk Weiz ist stark von der exportorientierten Industrie geprägt. "Als Bezirk sind wir besonders betroffen, sollte sich in der Weltpolitik etwas ändern", so Schlemmer.

Neujahrsempfang Wirtschaftsbund Weiz

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