Destillerie Auszeichnung
Zwei Edelbrand-Landessieger kommen aus dem Bezirk

Die beiden Landessieger-Familien Josef und Elisabeth Knaller sowie Rosemarie und Bernhard Berger (3. bis 6. v.l.) mit den Gratulanten Verkostungschef Georg Thünauer (l.), Erwerbsobstbauern-Obmann Manfred Kohlfürst (2.v.l.) sowie LK-Obstbauchef Herbert Muster (r.)
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  • Die beiden Landessieger-Familien Josef und Elisabeth Knaller sowie Rosemarie und Bernhard Berger (3. bis 6. v.l.) mit den Gratulanten Verkostungschef Georg Thünauer (l.), Erwerbsobstbauern-Obmann Manfred Kohlfürst (2.v.l.) sowie LK-Obstbauchef Herbert Muster (r.)
  • Foto: LK-Danner
  • hochgeladen von Nadine de Carli

Der Bezirk Weiz holte sich zwei der insgesamt 22 Landessiege bei der aktuellen Edelbrandlandesprämierung.

Der Landessieger in der Kategorie Edelbrände, Liköre, Gin und internationale Spirituosen ging eindeutig ins Mürztal, denn Gusti und Hubert Hirtner holten sich erstmals in der Geschichte der Edelbrand-Landesprämierungen einen fünffachen Landessieg (Birnen, Rote Williams, Marille, Gin und Rum). „Aus reifen Birnen und Marillen den feinsten Geschmack in die Flasche bringen – das ist unsere große Leidenschaft“, sagen die begeisterten Edelbrenner mit Tränen in den Augen als sie vom großen Sieg erfuhren. Neben ihren delikaten Birnen- und Marillenbränden, wofür Gusti und Hubert Hirtner drei Landessiege erzielten, erreichten sie auch mit ihren knappen Raritäten Gin und Rum zwei weitere Landessiege.

Zwei Weizer Landessieger

Unter den Einzellandessiegen finden sich jedoch auch zwei Weizer Destillerie-Betriebe: Josef und Elisabeth Knaller aus Puch bei Weiz sowie Bernhard und Rosemarie Berger aus Anger. Ingseamt holt sich der Bezirk Weiz auch 31 Goldene und 20 Silberne Edelprämierungen.
Obstbau Familie Berger sicherte sich den Sieg in der Kategorie "Marille Holz" und Obstbau Knaller räumte in der Kategorie "Elstar" ab. Dafür werden wichtige Kriterien von der Jury bewertet: Vollendung in Geschmack und Geruch, Frucht, Typizität, Sauberkeit sowie Harmonie.

Schnapsbrenner nehmen zu

Großer Run auf den landesweiten Destillerie-Wettbewerb. „Die Herstellung von Edelbränden ist für die heimischen Obstbauern eine wachsende Nische, mit der immer mehr ein Standbein zur Absicherung ihre Betriebe finden“, sagt Herbert Muster, Leiter des Obstbaureferates in der Landwirtschaftskammer. Dies spiegelt sich auch bei der Landesprämierung wider: Noch nie hatte die 16-köpfige Expertenjury so viele Edelbrände zu beurteilen – konkret 601 Brände, um vier Prozent mehr als im Rekordjahr 2019 (578).
Insgesamt stellten sich 121 Betriebe diesem Qualitätswettbewerb. „Die Landessieger kommen aus allen Teilen der Steiermark, insgesamt wurden in 22 Kategorien die allerbesten der besten Edelbrände gekürt“, sagt Verkostungschef Georg Thünauer. Dabei dominieren klassische Brände, Liköre und in Holz gereifte Edelbrände sind trendige Nische. „Die Dominanz der begehrten Edelbrände aus Äpfeln, Birnen, Weichseln, Zwetschken oder Quitten ist nach wie vor ungebrochen. Als spannende Nischen haben sich in den vergangenen Jahren auch softe Liköre, Gin oder auch in Holz gereifte Brände etabliert“, sagt Thünauer. Dazu gehören auch Spezialitäten, die von Weinbauern aus dem Großraum Leutschach hergestellt werden, wie exklusive Kriecherl-, Mispel-, Tester- oder Weinbrände.

Auszeichnungsplakette auf Flaschen und Hoftafeln

Die prämierten Obstveredler dürfen ihre erlesenen Produkte mit der runden Auszeichnungsplakette „Landessieger 2020“, „Gold bei der Landesbewertung 2020“ oder „Ausgezeichnet bei der Landesbewertung 2020“ kennzeichnen. Außerdem erhalten die prämierten Betriebe eine Hoftafel, die über ihre ausgezeichneten Leistungen informieren.

Alle Infos gibt's hier.

Autor:

Nadine de Carli aus Weiz

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