23.05.2017, 13:47 Uhr

Projekt "Rund um's Bienenjahr" an der NMS Sinabelkirchen

Die Projektklasse 2a posiert hinter den selbst angefertigten Bienenstöcken. (Foto: NMS Sinabelkirchen)

Das Langzeitprojekt der NMS Sinabelkirchen sensibilisierte die Schüler sowie auch die Gemeindebürger auf die ökologische Bedeutung der Bienen, deren Zuwachs und der Erhaltung ihrer natürlicher Lebensräume.

Als Ökologschule  führt die NMS Sinabelkirchen immer wieder Projekte durch, die nachhaltig wirksam sein sollen. Das aktuelle Projekt „Rund um´s Bienenjahr – Erstellung eines Lehr- und Lerngartens“, welches in Kooperation mit der Marktgemeinde durchgeführt wird, fand in einem Festakt ihren Höhepunkt. Im Rahmen dieser Feier pflanzten SchülerInnen der Projektklassen 2a und 2b am schulnahen Gelände eine Linde. Herr Kaplan Mario Offenbacher segnete den Bienenstandort. Untermalt wurde diese sehr besinnlich gestaltete Feier durch den Schulchor der NMS.

Ökologische Bedeutung der Bienenpopulation

Dieses Projekt wird durch Bedienstete der Marktgemeinde, engagierten Pädagoginnen und einer Pflegeassistentin betreut. Mit der Gesamtkoordination und Leitung des Projekts wurde Ökologpädagogin Ingrid Gerstl betraut. Das Langzeitprojekt startete im März 2016. Es soll auf die ökologische Bedeutung der Bienen und auf den Zuwachs der Bienenpopulationen durch Erhaltung ihrer natürlichen Lebensräume hinweisen. Als Vorzeigeprojekt soll es aber auch die Bevölkerung rund um Sinabelkirchen sowie andere Schulen und Gemeinden dazu sensibilisieren, Ähnliches durchzuführen.
Im handlungs- und praxisorientierten Unterrichtsstunden wurden unter Anderem fächerübergreifend fachliches Wissen vermittelt, Vorträge mit schulexternen Experten abgehalten, Bienenobjekte aus Ton und Schafwolle angefertigt, Bienenstöcke gebaut und betreut, Honig geerntet, geschleudert und abgefüllt, Projektmappen angelegt sowie in einem SchülerInnenwettbewerb ein Projektlogo für Publikationen erstellt.

Projekt wurde von Gemeinde und Ministerien gefördert

Das Bienen - Kooperationsprojekt, welches in dieser Form österreichweit einzigartig ist, wird von den Ministerien BMBF und BMLFUW als besonders innovatives und nachhaltiges Projekt mit der maximal möglichen Summe von 1200 € gefördert. Die darüber hinausgehenden anfallenden Kosten übernimmt die Marktgemeinde.
Sowohl die Ehrengäste – allem voran der Bürgermeister Emanuel Pfeifer – als auch die am Projekt beteiligten Kinder wünschen sich die Weiterführung des Projektes. Dieses Projekt wird in einer umfangreichen Ausstellung dokumentiert und kann während der Öffnungszeiten der Schule besichtigt werden. Ab dem Schuljahr 2017 steht der Lehr- und Lerngarten gegen Voranmeldung interessierten Schulen, Kindergärten und allen anderen Interessenten zur Verfügung.
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