05.09.2016, 02:50 Uhr

11. "Fest der Pfosten" - Rocken, bis die Nachbarn protestierten

Die Formation "Levitate" eröffnete das 11. "Fest der Pfosten" mit Hardcore Metal und brachte damit Anrainer zum Protestieren.
Nach dreijähriger Konzertpause organisierte das Team vom Jugendhaus Weiz rund um Katja Kleinhappel und Emanuel Koschier das mittlerweile legendäre "Fest der Pfosten". Nach dem Motto "back to the roots" rockten insgesamt sechs Bands aus der Steiermark und Deutschland die Bühnen im Indoor-Bereich und - bis zu einem abrupten Ende durch lautstärkengeplagte Anrainer - im Garten der "Area52". Heavy Metal und Rock, Reggae und Indie. Traditionellerweise verfolgte auch das diesjährige Konzert einen guten Zweck: der Reinerlös fließt in die Förderung von Deutschkursen für Flüchtlinge.

Emanuel Koschier und Kumpel Patrik Hollegger waren um die 15 Jahre alt, als sie vor 13 Jahren gemeinsam mit dem Streetworker Alex Mikusch das erste "Fest der Pfosten" organisierten, um, wie sie sagen, Rock direkt und live nach Weiz zu bringen. Der Titel der Konzertreihe, die vor Jahren aufgrund der Besucheranzahl sogar in das Weizer Kulturhaus ausweichen musste, ist, wie Koschier erzählt, tatsächlich aus einem durchaus abwertenden Ausspruch entstanden. "Irgendwer hat damals nach irgendeinem Telefonat irgendwen als Pfosten geschimpft, und da war dann das ´Fest der Pfosten´ geboren."
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