15.11.2016, 18:34 Uhr

Die Rolle des Mondes

Weiz: Weiz | Der Mond ist immer wieder schön anzuschauen. Sei es am Meer, auf einem hohen Berg oder einfach aus dem Schlafzimmer.

"Seit jeher fasziniert unser Mond die Menschen. Er hat Dichter und Musiker inspiriert. So sagte ein althebräischer Schreiber über den Mond, er werde „auf unabsehbare Zeit festen Bestand haben“ und er sei gleichsam „ein treuer Zeuge in den Wolkenhimmeln“ (Psalm 89:37).

Der Mond wirkt sich tatsächlich auf das irdische Leben aus, vor allem durch seine Anziehungskraft, die die Gezeiten verursacht, auf die unter anderem Ebbe und Flut zurückzuführen sind. Die Gezeitenbewegungen sollen für die Meeresströmungen von grundlegender Bedeutung sein, die wiederum unser Klima wesentlich beeinflussen.

Dem Mond fällt eine weitere wichtige Aufgabe zu: Seine Gravitation stabilisiert den Winkel, den die Erdachse mit der Planetenbahn um die Sonne bildet. Gemäß dem Wissenschaftsmagazin Nature würde ohne den Mond die Neigung der Erdachse über lange Zeiträume zwischen „fast 0 [Grad] und 85 [Grad] schwanken“.

Was wäre, wenn die Erdachse keine Neigung hätte? Wir müssten auf den wunderbaren Wechsel der Jahreszeiten verzichten und hätten unter Niederschlagsarmut zu leiden. Die Neigung der Erdachse verhindert auch Temperaturen, die wir nicht überleben könnten. „Wir verdanken unsere gegenwärtige Klimastabilität einem ungewöhnlichen Zustand, nämlich der Gegenwart des Mondes“, erklärt der Astronom Jacques Laskar. Unser Mond hat deshalb eine stabilisierende Wirkung, weil er groß ist — im Verhältnis weit größer als die Monde der Riesenplaneten.

Eine andere Funktion des Erdtrabanten ist, wie schon der Schreiber des Bibelbuches 1. Mose in alter Zeit feststellte, uns bei Nacht als Lichtquelle zu dienen (1. Mose 1:16).

Zufall oder Absicht?

Wie ist das Zusammenwirken der vielen verschiedenen Faktoren, die das Leben auf der Erde nicht nur ermöglichen, sondern auch angenehm gestalten, zu erklären? Es gibt offensichtlich nur zwei Alternativen: Entweder haben sich all diese Tatsachen rein zufällig so ergeben. Oder es steht eine ganz bestimmte Absicht dahinter.

Bereits vor Jahrtausenden wurde in der Heiligen Schrift festgehalten, dass unser Universum von einem Schöpfer — dem allmächtigen Gott — geplant und erschaffen wurde. Wenn das stimmt, dann sind die Verhältnisse in unserem Sonnensystem nicht das Produkt des Zufalls, sondern gehen auf sorgfältige Planung zurück.

Und tatsächlich hat uns der Schöpfer sozusagen Aufzeichnungen über die Schritte zukommen lassen, die er unternahm, um Leben auf der Erde zu ermöglichen. Es mag überraschen, dass dieser Bericht zwar schon etwa 3 500 Jahre alt ist, aber die darin beschriebenen Abläufe in der Geschichte des Universums grundlegend mit dem übereinstimmen, was gemäß wissenschaftlicher Auffassung vor sich gegangen sein muss. Wir finden diese Ausführungen im Bibelbuch 1. Mose", schreibt die Zeitschrift der Wachtturm. Lesen Sie bitte bei nächster Gelegenheit die ersten Kapitel des 1. Buches Mose.
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Franz Binder aus Weiz | 17.11.2016 | 10:19   Melden
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Harald Schober aus Weiz | 17.11.2016 | 17:41   Melden
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