05.07.2017, 10:54 Uhr

Ein Stück Hofstätten im Königspalast

Geschäftsführer Dieter Christandl, Prinz Abdulaziz bin Khalid Bin Abdullah, Geschäftsführer Alexander Haider und der Businessconsultant für Kontakte im Nahen Osten Jürgen Badawi (v.l.) im Königspalast. (Foto: LCT GesmbH (2))

Lichtbeton aus der Region in Saudi-Arabien zu finden? Die WOCHE hat nachgefragt.


Das Unternehmen LCT GesmbH hat seinen Sitz in Hofstätten an der Raab und hat den sogenannten Lichtbeton erfunden und patentiert. Dabei handelt es sich um eine Innovation, um Wege, Fassaden oder Straßenbegrenzungssteine zu beleuchten. "Die Verwendungsmöglichkeiten im privaten und öffentlichen Bereich erstrecken sich von der Boden- und Deckenbeleuchtung für den Innen- und Außenraum bis hin zu einem Verkehrsleitsystem. Die lichtdurchlässigen Fassadenelemente können z. B. Glaskonstruktionen ersetzen", sagt CEO Dieter Christandl.

Das bisher größte Projekt in diesem Zusammenhang ließ den Palast der saudi-arabischen Königsfamilie in Jeddah aufleuchten. Lichtbeton vereint die Technologien und das Know-how von Beton, Kunststoff und Licht. Die ganze Angelegenheit ist also ziemlich komplex und erfordert Fachwissen auf drei verschiedenen Gebieten. 2015 begann das Unternehmen mit der industriellen Produktion ihres patentierten Lichtbetons. "Nur LCT kann Lichtbeton durch industrielle Fertigung so preiswert erzeugen, dass er für alle leistbar ist. Abgesichert ist das durch weltweite Patente mit Laufzeiten von 15 bis 18 Jahren", so Christandl.

Das innovatives Produkt made im Bezirk Weiz, das sich auf die weltweite Marktentwicklung konzentriert, könnte bald in vielen sogenannten "smart cities" oder beispielsweise für beleuchtete Straßenrandsteine auch bei uns zu finden sein.
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