28.11.2017, 12:05 Uhr

Filmabend mit Manfred Makra

Filmabend im Hannes Schwarz-Haus: Manfred Makra erfüllte seinem früheren Lehrmeister Karl Mostböck posthum einen Wunsch, indem er japanische Künstler mit dessen Japan-inspirierten Werk konfrontierte. (Foto: Ferry Berger)

Das Haus des 2014 verstorbenen Weizer Malers Hannes Schwarz wurde Schauplatz eines ganz besonderen Filmabends: Auf Einladung des Hannes Schwarz Zentrums präsentierte der in Graz geborene und in Wien lebende Künstler Manfred Makra seinen Film „Essenz der Leere“.

Der Film von Manfred Makra ist dem oberösterreichischen Maler Karl Mostböck und seiner 30 Jahre währenden, intensiven künstlerischen Auseinandersetzung mit japanischer Kalligraphie und der Philosophie des Zen-Buddhismus gewidmet. Mostböck, der 2013 im Alter von 94 Jahren verstarb, reiste selbst nie nach Japan, dennoch war die Faszination, die die japanische Kunst und ihre Ästhetik auf ihn ausübten, so groß, dass er sich deren Formensprache weitgehend aneignete und sodann seinem eigenen Schaffen zugrunde legte.

Mostböcks Werk und japanische Künstler

Mit seinem Film erfüllte erfüllte Manfred Makra, der selbst viel Zeit in Japan verbracht hat, seinem früheren Lehrmeister Karl Mostböck posthum einen Wunsch: Er konfrontierte japanische Künstler mit dem Werk des Oberösterreichers. Darüber hinaus vermittelt Makra dem Zuseher in sehr poetischen, traumhaft anmutenden Bildern einen ganz besonderen Eindruck von der spirituellen Atmosphäre japanischer Gärten und Tempelanlagen.
Im Anschluss an die Filmvorführung fand ein etwa einstündiges Künstlergespräch mit Manfred Makra statt, bei dem das große Interesse des Publikums am Thema dieses Abends zum Ausdruck kam.
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