17.03.2017, 15:16 Uhr

Markt Hartmannsdorfer helfen mit

Hand in Hand: Die Flüchtlinge mit den freiwilligen Helfern und Andreas Raith-Pretterhofer von Weiz Sozial.
In Markt Hartmannsdorf leben derzeit rund 30 Flüchtlinge – Männer, Frauen und Kinder. Um sie besser und schneller in die Gesellschaft integrieren zu können, haben sich circa 17 Markt Hartmannsdorfer zusammen getan und helfen den Asylwerbern. Ohne eine Organisation dahinter. Jeden Tag steht ein Deutschkurs auf dem Programm. Dafür stellt die Pfarre die Räumlichkeiten zu Verfügung. Zusätzlich gibt es einmal pro Woche die Möglichkeit ins Sprachcafé am Haus am Bach zu gehen. Ganz wichtig in den Deutschkursen sind auch die Gepflogenheiten und Höflichkeiten der Österreicher. Den Unterricht führen unter anderem pensionierte Lehrer, Pensionisten, Gemeinderäte oder Zivildiener durch. Rupert Pendl und Kerstin Fuchs sind zwei der freiwilligen Helfer. Letztere sagt zum Deutschkurs: "Am Anfang haben wir uns mit Händen und Füßen verständigt. Das hat auch funktioniert, weil wir alle einen guten Willen dazu hatten und uns bemühen."
Sonntags können die Flüchtlinge zwei Stunden in die Turnhalle Fußball- oder andere Ballspiele spielen. Zudem versucht man sie immer wieder bei Festen und Veranstaltungen einzubauen, auch seitens der Gemeinde. Andreas Raith-Pretterhofer von Weiz Sozial besuchte die Helfer und Flüchtlinge. Er will alle Flüchtlings-Helfer und -Vereine in Weiz koordinieren.
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