27.10.2017, 10:53 Uhr

Sonja aus Waisenegg ist im Jungbauernkalender 2018

Landwirtschaftlicher Hintergrund ist ein Muss für alle Jungbauernkalendermodels. Sonja Schickbichler wird den Hof der Familie ihres Freundes eines Tages mitübernehmen. (Foto: Jungbauerkalender)

Auch heuer wieder zeigen sich Naturschönheiten mit landwirtschaftlichem Hintergrund für den Jungbauernkalender 2018. Eine der wenigen, die aus den 1.703 Bewerbern als Laienmodel für den Kalender ausgewählt wurde, ist Sonja Schickbichler aus Waisenegg bei Birkfeld.

Die 26-jährige Sonja Schickbichler ist Büroangestellte, wird aber gemeinsam mit ihrem Freund eines Tages die elterliche Bio-Milchwirtschaft übernehmen. "Die Schwiegermama hat die Ausschreibung in einem Zeitungsausschnitt gesehen, und hat mich gefragt, ob das was für mich wäre. Eigentlich hab' ich mich nur spaßhalber beworben", erzählt sie. Das Fotoshooting, das im idyllischen Kärntner Draschitz stattgefunden hatte, sei überhaupt keine Überwindung gewesen: "Das Team war sehr nett, und ich hab' ja eh relativ viel angehabt", schmunzelt sie.

Kalender will mit Vorurteilen aufräumen

Jedes Jahr aufs Neue wird Landwirtschaft auf sinnliche Weise im Kalender abgelichtet. Während die letztjährige Edition des Jungbauerkalenders die sportlichen Seiten des Landlebens thematisierte, stellte die Wiener Fotografin Julia Stix dieses Jahr den Tagesablauf im Leben von Bauern dar. Die Jungbauernschaft als Herausgeber möchte die Bauernschaft dabei modern und realitätsgetreu zeigen und eine wichtige Botschaft vermitteln: „Heutzutage Bäuerin und Bauer zu sein, heißt, eine große Verantwortung zu haben“, meinte Obmann Kast bei der Präsentation. Denn: „Unsere Landwirtschaft deckt nicht nur Österreichs Tische mit regionalen Köstlichkeiten, sondern sichert auch Arbeitsplätze.“
Die Bilder der neuen Auflage entstanden in Salzburg, Niederösterreich und Kärnten. Viehwirtschaft, Grünland und Ackerbau sowie Almwirtschaft finden im Jungbauernkalender 2018 ihren Platz.

Models mit landwirtschaftlichem Hintergrund


„Im heurigen Jahr bewarben sich 1.703 junge Frauen und Männer aus ganz Österreich für den Kalender. Das bedeutet einen neuen Rekord“, freut sich Jungbauern-Generalsekretär David Süß. Trotzdem kann sich nicht jeder darin ablichten lassen: „Ein Hauptkriterium bei der Auswahl der Bewerber ist der persönliche Bezug zur Landwirtschaft". Die neuen Kalendermodels stammen alle von einem Betrieb ab, weisen eine landwirtschaftliche Ausbildung auf oder sind selbst Landwirt.
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