30.08.2016, 15:11 Uhr

Steirische Käferbohne wird geadelt

(Foto: Landwirtschaftskammer)
Sankt Ruprecht an der Raab: Sankt Ruprecht an der Raab |

Seit kurzem trägt die Käferbohne den EU-Herkunftsschutz.

Die steirische Käferbohne ist bei den Steirern seit jeher beliebt. Im Bezirk Weiz und in der Südoststeiermark wird diese besonders stark angebaut, da hier die hügelige Landschaft und das Wetter besonders passend sind. St. Ruprecht an der Raab ist sie ebenfalls zu Hause. Insgesamt werden laut der Homepage tourismus-weiz.at pro Jahr rund 250 Tonnen geerntet, was 90% der österreichischen Gesamtproduktion entspricht. Die Gemeinde St. Ruprecht an der Raab setzt die Käferbohne auch als Logo ein in der drin steht: "St. Ruprecht hat mehr..."

Klein aber Oho
Das Jahr 2016 ist das Jahr der Hülsenfrucht. Die kleine gesprenkelte Bohne oder auch Feuerbohne genannt, gehört zu den Hülsenfrüchten, genauer zu der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler. Die Blüte ist hellrot, aufgrund dessen bekam sie auch den Beinamen Feuerbohne. Nicht nur dass die Hülsenfrucht gut schmeckt, die Bohne ist auch ein fettarmer Eiweißlieferant und Ballaststoffspender sowie Cholesterinspiegel senkend. Eine hohe Konzentration an Vitamin B, Mineral- und Spurenelemente beherbergt sie unter anderem auch noch.

Geadelt
Die steirische Käferbohne ist neben vielen anderen, wie das steirische Kernöl g.g.A. zum Aushängeschild der Steiermark und nun endlich geadelt worden. „Der EU-Herkunftsschutz ‚Geschützte Ursprungsbezeichnung g.U.‘ ist eine große Auszeichnung für die steirischen Käferbohnen-Bauern sowie für die steirische Landwirtschaft“, freut sich Präsident Franz Titschenbacher. Weiters erklärte er, dass künftig nur steirische Käferbohnen das EU-Herkunftszeichen ‚Geschützte Ursprungsbezeichnung g.U.‘ führen dürfen. Das gäbe Bauern und Konsumenten eine Sicherheit. So könne man die heimische Produktion vor Kopien aus anderen Ländern schützen. Die steirische Käferbohne muss also auf steirischen Äckern wachsen und die essfertige Bohne in der Steiermark hergestellt werden. Bis jetzt tragen vier Produkte den EU-Herkunftsschutz: Steirisches Kürbiskernöl g.g.A., Steirischer Kren g.g.A., Pöllauer Hirschbirne g.U. und die Steirische Käferbohnen g.U.
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