07.04.2017, 08:15 Uhr

Michael Ettl: Junges Sportass aus Naas

Abschlussfoto in der Europa-Allee nach dem Interview.

Der sportliche Tausendsassa Michael Ettl im "bewegten" WOCHE-Interview mit Kevin Lagler.

Die Erfolgsliste des begabten Skirennläufers Michael Ettl aus Naas ist jetzt schon lang, obwohl er erst 13 Jahre jung ist.
Im Zuge des neuen Interviewformats "WOCHE bewegt", das darauf abzielt, Menschen aus der Region in Bewegung zu interviewen (beim Laufen, Radfahren, etc.), lief Michael Ettl gemeinsam mit Redakteur Kevin Lagler quer durch Weiz – und plauderte über seine Ziele, Erfolge und Visionen.

Welche Laufschuhe trägst du?
ETTL: Assics, die sind gut!

Wann kam bei dir die Begeisterung für Sport auf?
Als kleines Kind habe ich einen Skikurs beim Ederer angefangen und dann Rennen gewonnen.
Vor dem Kindergarten habe ich schon beim SC Weiz Fußball gespielt, mit fünf Jahren hat alles begonnen. Durch harte und konsequente Arbeit kam dann der sportliche Erfolg.

Von Skifahren über Fußball bis hin zum Mountainbiken und Laufen beim FC Donald - dein Tag hat auch nur 24 Stunden. Wie bringst du alles terminlich unter einen Hut?
Im Notfall muss ich eine Sportart auslassen, aber ich schaue schon, dass ich alles regelmäßig mache.

Dass du regelmäßig trainierst, zeigen auch deine Erfolge 2016/2017.

Genau. Sehr erfolgreich war für mich die Skisaison. Beim Schülercup habe ich die meisten Punkte in der U14 und U16 geschafft. Bei den Österreichischen im Slalom und Parallelslalom bin ich Dritter geworden. Im RTL Fünfter und Achter und im Super-G einmal Sechster. Skifahren steht bei mir im Vordergrund, andere Sportarten begleiten mich nebenbei.

Und wie sehen deine aktuellen Erfolge in den anderen Sportarten aus?
Beim Laufen habe ich den Lauf-Cup gewonnen, beim Mountainbiken gewann ich den
Centurion-Cup und beim Nestle-Lauf war ich der Schnellste der Steiermark und von Österreich in meinem Jahrgang.

Gibt es Menschen, die auf deine Erfolge neidisch sind?
Eigentlich nicht. Es hat jeder seinen Erfolg oder Misserfolg selbst in der Hand.

Wie wäre dein Leben, würde es keinen Sport geben?
Ohne Sport kann ich es mir nicht vorstellen, da ich mit Sport auch meine Freizeit gestalte.

Lässt dein dichtgedrängter Terminkalender Platz für die Frauenwelt?
Ja, das lässt sich schon noch einrichten (lacht).

Wie lautet eigentlich dein oberster Leitsatz in Bezug auf Sport?
Ehrgeizig sein, aber es muss auch Freude machen, und: Man muss mit Herz dabei sein!

Welche Tricks gibt es, um beim Skifahren noch ein paar Hundertstel herauszuholen?
Voll antauchen beim Starten und bei jedem Tor nach vorne beschleunigen, Skier am Boden lassen, vor dem Ziel die Hand noch nach vorne halten.

Das möchtest du innerhalb der nächsten fünf Jahre erreichen ...
Heuer einmal die Aufnahmeprüfung für die Ski-Hak in Schladming schaffen, im FIS gut dabei sein und vielleicht beim Welt-Cup.
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