03.10.2017, 15:40 Uhr

Weizer Endurofahrer bei den Red Bull Romaniacs in Sibiu / Rumänien

(Foto: Georg Hutter)
Bereits zum 14. Mal fand mit den Red Bull Romaniacs eines der härtesten Hard-Enduro-Rennen der Welt in Sibiu, Rumänien statt.
Georg Hutter, Philip Seteram und Manfred Reithofer erfüllten sich einen Traum, traten mit den beiden Söhnen Valentino und Raphael und ihren Mechanikern Thomas Weissenbacher, Markus Haubenwaller, Günther Pötz und Thomas Boder die knapp 1.000km lange Reise nach Rumänien an und bestritten das Rennen. Dieses Event genießt mittlerweile wirklich Weltruf, was Teilnehmer aus 59 Nationen sehr eindrucksvoll beweisen. Die Veranstaltung punktete von Anfang an durch perfekte Organisation und gute Betreuung für alle Rennteilnehmer. Am Dienstag startete das Event mitten in der Altstadt von Sibiu mit einem Qualifikationsprolog über künstliche sehr schwierige Hindernisse. Hier wurde die Startreihenfolge der 500 Teilnehmer für den ersten Offroad-Tag am Mittwoch festgelegt. Hutter und Seteram starteten in der zweithöchsten Klasse, genannt Silber-Klasse. Manfred Reithofer bestritt die Bronze-Klasse. Alle drei Piloten brannten relativ gute Quali-Ergebnisse in die Prolog Strecke. Es folgten vier Fahrtage mit jeweils zwischen 120 und 160 schwierigsten Geländekilometer und einer Tagesfahrzeit von mehr als 8 Stunden am Enduro-Bike. Leider zog sich Philip Seteram gleich am ersten Tag eine Schnittverletzung am rechten Arm zu und konnte nur durch ein perfektes Zusammenspiel von ihm und seinen Betreuern eine Zielankunft erreichen. Bei Hutter lief es besser, er verletzte sich nicht und konnte nach den vier extrem kräfteraubenden Offroad-Fahrtagen am Samstag als 73er im Ziel einfahren. Manfred Reithofer wurde trotz Kupplungsdefekt 53. und somit sogar zweitbester Österreicher in seiner Klasse!
Alle drei Fahrer sind überglücklich und stolz an so einem weltberühmten Rennen erfolgreich teilgenommen zu haben. "Großer Dank gilt natürlich allen Sponsoren und auch den Mechanikern und Betreuern vor Ort, die in der Nacht die Motorräder wieder rennfertig gemacht haben. Ohne diese Unterstützung wäre eine Teilnahme nicht möglich gewesen", so Georg Hutter.
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