01.10.2017, 14:11 Uhr

Auslandspraktika für Lehrlinge sind im Trend

Lehrlinge in Malta
Die Nachfrage nach Fachkräften mit internationaler Erfahrung und guter Sprachenkenntnis steigt stark. Deshalb sind auch die österreichischen Unternehmen stark an Auslandspraktika für ihre Lehrlinge interessiert. Als Anlaufstelle für diese Praktika dient vor allem der Verein IFA, der 1995 von den österreichischen Wirtschaftskammern und der Industriellenvereinigung gegründet worden ist. IFA organisiert die Auslandspraktika und beantragt beziehungsweise vergibt die dafür notwendigen Fördermittel.

Auslandspraktika sind immer ein Gewinn

Mit einem berufsbezogenen Auslandspraktikum können Lehrlinge andere Arbeitsmethoden kennen lernen, ihre Sprachkenntnisse verbessern und anwenden, sowie andere Leute und Kulturen kennenlernen. Angeboten werden diese Praktika in vielen europäischen Ländern, von Deutschland über Norwegen bis hin zu England. Wer sich noch nicht sicher genug in der fremden Sprache fühlt, kann vorher noch einen Sprachkurs im Ausland absolvieren.

Förderungen und Prämien

Diese Auslandspraktika werden stark gefördert, die Unternehmen bekommen während des Auslandaufenthaltes ihres Mitarbeiters eine Bruttolehrlingsentschädigung. Die Lehrlinge selbst erhalten heuer neben der "Erasmus+ Förderung für Reise und Aufenthalt im Zusammenhang mit einem Auslandspraktikum" auch eine Erfolgsprämie von 15€ für jeden Tag im Ausland. Außerdem haben die österreichischen Wirtschaftskammern eine Begabtenförderung für Lehrlinge ab einem Notendurschnitt von 2,0 im letzten Berufsschulzeugnis ins Leben gerufen.
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