17.11.2016, 12:53 Uhr

Baugenial Preis 2016 geht nach Weiz

Im Bild von links nach rechts: Dr. Walter Leiss, Österreichischer Gemeindebund; DI Gerhard Kopeinig, ARCH + MORE ZT GmbH und Juryvorsitz BAU.GENIAL Preis 2016; BM DI Manfred Straßegger, Strobl Holzbau; DI Dietger Wissounig, DI Patrick Steiner und DI Birgit Schauer, Wissounig Architekten; Mag. (FH) Martina Pojer, GGZ Stadt Graz; Mag. Andreas Bauer, Vize-Präsident BAU.GENIAL (Foto: kk)

Die Firma Strobl Bau - Holzbau konnte sich heuer wieder über Holzbaupreise freuen.

Der diesjährige Architekturwettbewerb von Baugenial stand unter dem Titel „Gesundheit und Pflege“. Teilnehmer wie Architekten, Bauherren und Holzbau-Unternehmen aus ganz Österreich präsentierten ihre herausragenden Projekte welche sie für den "Baugenial Preis 2016" eingereicht hatten. Eine Jury hat die Gebäude nach Architektur, fachgerechtem Holzeinsatz, benutzerorientierter Funktionalität, konstruktiven Lösungen und Nachhaltigkeit bewertet. Barrierefreiheit und der vorbildliche Holzeinsatz für bedarfsgerechtes Wohnen in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen standen dabei im Vordergrund.

Auszeichnung für Weizer Unternehmen

Schon im Frühjahr bekam die Weizer Firma Strobl Bau - Holzbau den Burgenländischen Holzbaupreis für die Landwirtschaftliche Fachschule in Güssing. Vor kurzem wurde dann der "Baugenial Preis" für die beiden Pflegewohnheime Peter Rosegger und Erika Horn in Graz in der Sparte „Modellhafter Lösungsansatz für Pflegewohnheime“ verliehen. Die vom Architekten DI Wissounig geplanten und von der Frima Strobl realisierten Projekte zeigen, wie der Einsatz konstruktiver Elemente aus Holz sowie die außergewöhnliche Qualität für ein bedarfsgerechtes Tageslichtkonzept vorbildhaft umgesetzt werden kann. Das vorgegebene Bauherrenmodell bietet altersgerechtes Wohnen in kleinen Einheiten mit einem Gemeinschafts-Ansatz. Beide Pflegewohnheime wurden in Passivhausbauweise erbaut und mit dem EU Green Building Zertifikat ausgezeichnet. Bei der Preisverleihung in Wien nahmen die beiden Bereichsleiter der Firma Strobl BM Dipl F.T.H. Ing. Manfred Straßegger und Ing. Martin Terler die Preise entgegen.

Details zum Pflegewohnheim

Das Pflegewohnheim Peter Rosegger besteht aus einem zweigeschoßigen Baukörper. Der nahezu quadratische Grundriss vereint acht Wohngemeinschaften zu je maximal dreizehn Personen. Große Balkone und Loggien sowie abwechslungsreiche Wege und Durchblicke innerhalb des Hauses sorgen für eine anregende Umgebung. Neben weitläufigen Grünanlagen gibt es zudem Andachtsräume, einen Friseur sowie gemeinschaftliche Wohnzimmer mit reichlich Tageslicht. Freundliche Ruhezonen und Rundwege sorgen für abwechslungsreiche Bewegungsmöglichkeiten. Während das Projekt „Peter Rosegger“ in Holzriegelbauweise mit Brettsperrholz umgesetzt wurde, wählte Wissounig beim Projekt „Erika Horn“ eine Mischbauweise. Das zweigeschoßige Gebäude in Andritz wurde ebenfalls nach dem Hausgemeinschaftsmodell geplant und ist hell und lichtdurchflutet. Holz wurde für die Außenwände, die Fassaden und die Oberflächen eingesetzt.

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