Ab in den Urlaub - aber auf die Reiseapotheke nicht vergessen

In Ländern wie Italien ist die medizinische Versorgung meist gut, die Reiseapotheke sollte dennoch nicht fehlen.
2Bilder
  • In Ländern wie Italien ist die medizinische Versorgung meist gut, die Reiseapotheke sollte dennoch nicht fehlen.
  • Foto: Mar n Wischnewski/Fotolia
  • hochgeladen von Philip Herzog

WELS (ah). Der Sommerurlaub steht vor der Tür. Beim Kofferpacken sollte man aber nicht nur an Bikini, Sonnenbrille & Flip-Flops denken. Damit uns ein Husten oder Durchfall nicht die schönste Zeit des Jahres vermiest, sollte auch eine gut bestückte Reiseapotheke mit ins Gepäck. Um gegen Erkältungen gewappnet zu sein, empfiehlt Bertram Hagen von der Welser Föhren-Apotheke Schmerz- und fiebersenkende Mittel, Lutschtabletten, Hustentropfen und einen Nasenspray. „Ein Nasenspray ist vor allem bei Flugreisen für den Druckausgleich wichtig, wenn man Schnupfen hat“, erklärt der Pharmazeut. Ist man anfällig für Ohrenentzündungen rät Hagen bei Badeurlauben zudem zu speziellen Ohrentropfen, die prophylaktisch verwendet werden können. Auch Augentropfen sind bei anfälligen Personen sinnvoll. Medikamente gegen Magen-Darm-Beschwerden sollten ebenfalls eingepackt werden. „Südlich von Palermo herrscht eine andere Bakterienflora vor als bei uns, dann ist besondere Vorsicht geboten. Am besten hält man sich an den Spruch„Cook it, boil it or leave it“, so Hagen. Zudem können vorsorglich gute Probiotika hochdosiert eingenommen werden. „Vor allem in Ländern wie Ägypten, Afrika oder Asien“, warnt der Experte. Auf Sonnen- und Insektenschutzmittel sollten Urlauber ebenfalls nicht vergessen. Gute Antihistaminsalben oder –tropfen helfen sowohl gegen schmerzenden Sonnenbrand, juckende Insektenstiche oder Ausschlag nach Quallenkontakt. Egal ob Badeurlaub im Süden oder ein Wanderausflug in Österreichs Bergen – Verbandszeug sollte man immer dabei haben. Neben Pflastern in verschiedener Größe und Verbandszeug, benötigt man oft eine Wund- und Heilsalbe und einen Wund- und Desinfektionsspray. Vom oft üblichen Vorgehen, vor allem in südliche Länder, sicherheitshalber ein Antibiotikum mitzunehmen, davon rät Hagen ab. „Meist ist man dann im Urlaub zu früh versucht das Medikmant einzunehmen, um schnell wieder gesund zu werden. Gegen eine Virenerkrankung hilft es aber nichts“, betont er. Außerdem mache die umfangreiche Palette an Antibiotikas es fast unmöglich, genau das richtige mitzunehmen. „Es sei denn man weiß, dass zum Beispiel das Kind häufig Angina oder Mittelohrenzündung bekommt“, sagt Hagen. Entwickelt sich der Husten und Schnupfen wirklich zu einer ausgewachsenen Bronchitis werden Urlauber in typischen Urlaubsregionen wie Italien, der Türkei oder Griechenland medizinisch gut versorgt. Auch vor Medikamenten-Placebos muss man, hat man wirklich etwas für die Reiseapotheke vergessen, in Mittelmeergebieten keine Angst haben – „vorausgesetzt man kauft die Medikamente in offiziellen Apotheken“, betont der Pharmazeut.

In Ländern wie Italien ist die medizinische Versorgung meist gut, die Reiseapotheke sollte dennoch nicht fehlen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen