Gefäßmedizin Durchblutungsstörungen
Moderne Gefäßmedizin hilft besonders schnell

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Die moderne Gefäßmedizin ist einer der Schwerpunkte des Klinikum Wels-Grieskirchen. Jüngste technische Errungenschaft um Durchblutungsstörungen mittels moderner Therapie therapieren zu können, ist ein neues Angiographiegerät in der Radiologie des Klinikums.

WELS (ah). Dieser medizinische Roboter erleichtert die interventionelle Therapie durch eine präzise, hochauflösende Bildqualität aus allen Perspektiven. Und die bei niedrigerer Strahlenbelastung als bei herkömmlichen Geräten. Interventionelle Radiologen und Gefäßchirurgen arbeiten Zug um Zug, der Patient benötigt deshalb nur noch einen Eingriff. Am Klinikum Wels-Grieskirchen profitieren vor allem Patienten in der Diagnostik und Therapie von der Schaufensterkrankheit und Aortenaneurysmen von der neuen Technologie. Die periphere arterielle Verschlusskrankheit, kurz PAVK oder „Schaufensterkrankheit“ genannt, beeinträchtigt die Durchblutung von Armen und Beinen. „Betroffene haben vor allem starke Schmerzen, aber auch eine Schädigung des Gewebes kann auftreten“, so Herbert Lugmayr, Leiter des Instituts für Radiologie. Mittels der Angiographie, dem sogenannten Gefäßröntgen, können Durchblutungsstörungen therapiert werden, verstopfte Blutgefäße wiedereröffnet und die Durchblutung normalisiert werden.

Ein Eingriff statt drei

„Das Praktische an diesem Gerät: Während des Eingriffs ist es jederzeit verfügbar und flexibel einsetzbar. So können wir ständig unter Röntgenkontrolle arbeiten und sehen genau, wie weit wir mit der Therapie schon gekommen sind“, sagt Lugmayr. Für Patienten mit PAVK bedeutet das dank der innovativen Technologie einen Eingriff statt bisher drei. Doch nicht nur diese Patienten, auch Patienten mit anderen Gefäßerkrankungen profitieren von den innovativen Technologien in Diagnostik und Therapie. So werden jährlich etwa 200 Thrombolyse-Therapien bei Schlaganfallpatienten am Klinikum Wels-Grieskirchen durgeführt - ein Spitzenwert in Oberösterreich. In der Kardiologie werden pro Jahr mehr als 4000 Eingriffe im Herzkatheterlabor vorgenommen und mehr als 1000 Stents gesetzt. Das therapeutische Spektrum dabei umfasst alle Möglichkeiten der modernen Kardiologie auf internationalem Niveau. Die Gefäßchirurgie arbeitet interdisziplinär mit der Kardiologie, der Abteilung für Lungenkrankheiten und der Radiologie zusammen. „Der Fortschritt der diagnostischen und interventionellen Radiologie bringt für den Patienten eine beschleunigte Diagnostik, rasches Einsetzen der Therapie und optimale Behandlungsmöglichkeiten“, so Lugmayrs Resümee.

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