Verkehrssituation
B1-Ausbau in Marchtrenk

In Marchtrenk sperrte Bürgermeister Paul Mahr bereits mehrmals mit zahlreichen Bürgern die Wiener Straße. So soll auf die Problematik aufmerksam gemacht werden.
  • In Marchtrenk sperrte Bürgermeister Paul Mahr bereits mehrmals mit zahlreichen Bürgern die Wiener Straße. So soll auf die Problematik aufmerksam gemacht werden.
  • Foto: Stadtgemeinde Marchtrenk
  • hochgeladen von Matthias Staudinger

Der Streit um den Ausbau der Wiener Straße zwischen Stadt und Land scheint kein Ende zu finden.

MARCHTRENK. Die Stadtgemeinde Marchtrenk setzt sich für einen Ausbau der Bundesstraße 1 im Gemeindegebiet ohne Ampellösungen und mit entsprechenden Lärmschutzmaßnahmen ein. "Dies insbesondere deshalb, da der bei Ampellösungen zu erwartende Stop-and-go-Verkehr auch wissenschaftlich belegt eine erhöhte Schadstoff- und Umweltbelastung mit sich bringt", so Bürgermeister Paul Mahr (SPÖ).

Gesundheitliche Risiken

So sei es, laut einer Aussendung der Stadtgemeinde, längst kein Geheimnis mehr, dass Lösungen mit ampelfreien Kreuzungen solchen mit Ampeln vorzuziehen sind. Nicht nur der Verkehrsfluss bleibe dadurch kontinuierlich, auch der Gesundheitsaspekt spiele dabei eine wesentliche Rolle. So sollen Ampeln, wo Saubildungen unvermeidlich werden, massiv der Gesundheit schaden. Die dabei auftretenden Feinstaubbelastungen und höhere Emissionswerte durch Stickoxide sollen sich negativ auf Lunge, Milz, Leber und Blut auswirken. „Gerade im Interesse der Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger setze ich mich gemeinsam mit allen Vertretern der Marchtrenker Stadtpolitik für einen ampelfreien und mit geeigneten Lärmschutzmaßnahmen ausgestatteten B1-Ausbau zur Verbesserung der derzeitigen Verkehrssituation ein“, bekräftigt Mahr. Auch der Lärm, dem die Anrainer tagtäglich ausgesetzt sind, soll alles andere als gesund sein. Als gesundheitsschädigend gilt eine dauerhafte Lärmexposition von 65 Dezibel und mehr. Das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko ist in stark befahrenen höher als in ruhigen Gebieten. Bluthochdruck ist eine weitere Folge des Verkehrslärms. "Was ein Verkehrsaufkommen mit über 30.000 Fahrzeugen pro Tag, die bei Ampeln im Stau stehen, und zusätzlich fehlender Lärmschutz für jeden einzelnen und seine Gesundheit bedeuten, kann aufgrund der vorliegenden Zahlen jeder für sich selbst beurteilen", so der Bürgermeister und führt weiter aus: „Wir bauen diese Straße nur einmal im Leben, daher ist eine langfristig angelegte Lösung mit modernster Bauweise unbedingt erforderlich, insbesondere auch um die Lebensqualität und das Wachstum der Region dauerhaft abzusichern."

Autor:

Matthias Staudinger aus Wels & Wels Land

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