Beeindruckende Jahresbilanz der Hospizbewegung

Rotraud Josseck, Sparkasse OÖ-Regionalleiter Robert Reif, Georg Fraberger, Hospiz Vorstandsvorsitzende Christine Eckmayr, Daniela Feregyhazy-Astecker, Johann Minihuber
6Bilder
  • Rotraud Josseck, Sparkasse OÖ-Regionalleiter Robert Reif, Georg Fraberger, Hospiz Vorstandsvorsitzende Christine Eckmayr, Daniela Feregyhazy-Astecker, Johann Minihuber
  • hochgeladen von Rotraud Josseck

Die Hospizbewegung Wels Stadt/Land, die aktuell 648 Mitglieder zählt, hielt am 14. März in der Sparkasse Wels ihre Generalversammlung ab.

„2017 wurden von unseren zehn Palliativfachkräften 377 Patienten betreut, unsere 21 Ehrenamtlichen haben 168 Patienten und deren Angehörige mit Würde durch den Sterbeprozess begleitet“ gab Vorstandsvorsitzende Christine Eckmayr Einblick in die Tätigkeiten des seit 1999 bestehenden Vereins. Das Palliativ-Team, das eine 24-Stunden-Rufbereitschaft an 365 Tagen im Jahr garantiert, hat es auf 6.467 Einsatzstunden gebracht, die Ehrenamtlichen haben 1844 Einsatzstunden geleistet. „Insgesamt ist unser Team im abgelaufenen Jahr 61.988 Kilometer unfallfrei unterwegs gewesen“, zeigte sich die Welser Medizinerin erleichtert. Eckmayr verwies auch auf die außergewöhnliche und professionelle Einsatzbereitschaft ihres gesamten Teams: „Dadurch können Spitalsaufnahmen reduziert werden und die Wahrscheinlichkeit, zu Hause sterben zu dürfen, ist deutlich erhöht. Von den Patienten, die 2017 vom mobilen Palliativteam betreut wurden, konnten 63 Prozent ihrem Wunsch entsprechend, zu Hause sterben.“ 

Auch Wels braucht ein stationäres Hospiz

In enger Zusammenarbeit mit dem Klinikum und der Stadt Wels bemüht sich die Hospizbewegung Wels Stadt/Land schon länger darum, ein stationäres Hospiz nach Wels zu bekommen. „Aktuell muss aber die Evaluierungsphase des St. Barbara Hospizes abgewartet werden“, so Eckmayr.

Beeindruckender Vortrag

Nach Zahlen und Fakten bei der Generalversammlung gab es den Vortrag „Über den Mut, bis zum Schluss zu leben“, der bei den Besuchern im bis auf den letzten Platz gefüllten Sparkassensaal auf große Resonanz stieß. Dr. Georg Fraberger, der ohne Arme und Beine geboren wurde, brachte berührende Beispiele aus seiner beruflichen Tätigkeit als Psychologe am Wiener AKH und in seiner Privatpraxis. Er zeigte auf, wie wichtig neben einer palliativen Versorgung der Blickwinkel auf den Menschen selber und seine Bedürfnisse in der Zeit des Abschieds sei.

Wo: Sparkasse OÖ, Ringstr. 27, 4600 Wels auf Karte anzeigen

Newsletter Anmeldung!

Du willst Infos, Veranstaltungen und Gewinnspiele aus deiner Umgebung?

Dann melde dich jetzt für den kostenlosen Newsletter aus deiner Region an!

ANMELDEN

Newsletter Anmeldung!



Kommentare

?

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Aktuell

Regionaut werden!

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Werde Regionaut!

Regionaut werden!




Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen