Die Schicksale der einzelnen Gefallenen

Thiemo Gaisbauer beleuchtet bisher Unentdecktes.
  • Thiemo Gaisbauer beleuchtet bisher Unentdecktes.
  • Foto: Thiemo Gaisbauer
  • hochgeladen von Kevin Haslinger

100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg forscht das Schwarze Kreuz Bad Wimsbach genauer nach.

BAD WIMSBACH. Am 11. November 1918 endete der Erste Weltkrieg. Zu diesem historischen Ereignis gibt es zu Recht zahlreiche Gedenkveranstaltungen. Doch das Schicksal des Einzelnen darf nicht vergessen werden. Das Schwarze Kreuz Bad Wimsbach-Neydharting hat einen Historiker beauftragt, Fakten für eine Gedenktafel der Gefallenen des Ersten Weltkrieges zusammenzutragen. Daraus ist ein Forschungsprojekt entstanden, welches interessante Erkenntnisse liefert. Die Präsentation dieser wird am 2. November, um 20.00 Uhr, nach der Segnung der Gedenktafel im Pfarrsaal Bad Wimsbach-Neydharting sein. „Noch nie hat eine Gemeinde das Schicksal der Opfer des Ersten Weltkrieges in vergleichbarer Weise aufgearbeitet“, berichtet der beauftragte Historiker Thiemo Gaisbauer, der aus Wimsbach stammt. Das umfangreiche Material, welches er in jahrelangen Recherchen sichtete, führt Gaisbauer zu einem Projekt aus. So erfährt man aus den kleinen Puzzleteilen allmählich Geschichten über die im Krieg verstorbenen Soldaten. „Die Opferquote in Bad Wimsbach-Neydharting liegt mit nahezu vier Prozent der Gesamtbevölkerung fast doppelt so hoch wie in der gesamten österreichisch-ungarischen Monarchie", lautet Gaisbachers Schlussfolgerung.

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