Die Stadt heizt sich auf.

WELS (sw). Bernd Lötsch, einer der Begründer der Ökologiebewegung in Österreich, hat einmal in einer Universitätsvorlesung gesagt: "Wien ist eine Betonwüste". Tatsächlich werden die Hitzeperioden in Städten immer mehr zum Problem da diese die sich immer schwerer in den Nächten abkühlen können.  So auch in Wels. "Wir setzen als Stadt immer mehr Gegenmaßnahmen um die Überhitzung der Stadt zu vermeiden." so Christa Raggl-Mühlberger, Vizebürgermeister und Referentin für Soziales, Innenstadt und Wohnen der Stadt Wels. Jüngstes Beispiel ist die Errichtung von Parkanlagen in der Messe Wels. Zudem wurde das Budget für die Parks, für die Vizebürgermeister Silvia Huber verantwortlich zeichnet, erhöht um diese zu sanieren. Bauvorhaben, wie etwa die am Welser Lokalbahnhof, bekommen Auflagen um die Schaffung von Grünflächen zu sichern. Im Wohnbau ist die Situation allerdings etwas dramatischer: "Die Problematik ist: Je mehr investiert wird umso weniger geht sozialer Wohnbau" so Christa Raggl-Mühlberger. Laut den gemeinnützigen Wohnbauorganisationen, wie etwa Welser Heimstätte oder Neue Heimat, errichten sie ihre Anlagen nach Vorgaben des Landes Oberösterreich. Dort sind hohe Baustandarts hinsichtlich Energieeffizienz festgelegt. Wenn das Haus energietechnisch gut konzipiert ist, geht im Winter weniger Wärme verloren. Im Sommer wird das Haus durch die Dämmung vor Einstrahlungswärme geschützt. 

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