Eduard-Ploier-Preis für Josef Linsmaier

Elisabeth Maria Ploier (Gattin des verstorbenen Edi Ploier), Preisträger Josef Linsmaier, Landeshauptmann Josef Pühringer und Diözesanbischof Ludwig Schwarz.
  • Elisabeth Maria Ploier (Gattin des verstorbenen Edi Ploier), Preisträger Josef Linsmaier, Landeshauptmann Josef Pühringer und Diözesanbischof Ludwig Schwarz.
  • Foto: Land OÖ/Kauder
  • hochgeladen von Philip Herzog

WELS/BRASILIEN. Sechs Preisträger des Eduard-Ploier-Preises für Entwicklungszusammenarbeit wurden am 29. Juni im Rahmen eines Festaktes im Bildungshaus Sankt Magdalena in Linz von Landeshauptmann Josef Pühringer und Diözesanbischof Ludwig Schwarz geehrt. Unter den Preisträgern befand sich auch der Welser Josef Linsmaier. Der Obmann des Vereins zur Unterstützung der Kleinbauern und Landlosen in der Diözese Rui Barbosa in Brasilien erhielt die Auszeichnung für das Projekt „Wasser für Rui Barbosa" mit dem derzeitigen Schwerpunkt in Aus- und Weiterbildung Jugendlicher in der Diözese Rui Barbosa, Brasilien. Der Eduard-Ploier-Preis für Entwicklungszusammenarbeit wird seit 1999 in Würdigung der Verdienste von Eduard Ploier alle zwei Jahre verliehen und ist ein gemeinsamer Preis des Landes Oberösterreich und der Diözese Linz. Eine Jury ermittelte die Preisträger 2015 aus insgesamt 30 Einreichungen.

„In einer komplexeren Welt ist es wichtiger denn je, über den regionalen Tellerrand zu blicken. Entwicklungspolitik gehört daher in die Mitte der Gesellschaft. Wir müssen im öffentlichen Bewusstsein verankern, dass die Lebensbedingungen und Perspektiven in anderen Teilen der Welt mit unserem Lebensstil zu tun haben und Entwicklungspolitik eine wichtige Zukunftsaufgabe ist. Denn Friede, Freiheit und Wohlstand sowie eine intakte Umwelt können wir nur garantieren, wenn die Chancengerechtigkeit weltweit zunimmt und wir uns unserer sozialen und ökologischen Verantwortung stellen“, betonte Landeshauptmann Josef Pühringer.

Oberösterreich bekennt sich seit dem Jahr 1965 zur Entwicklungszusammenarbeit. Durch die Unterstützung von nachhaltigen Projekten mit Oberösterreichbezug sollen die Lebensverhältnisse in ausgewählten Regionen spürbar verbessert und ein verstärktes Bewusstsein der Landesbürgerinnen und Landesbürger für Entwicklungszusammenarbeit und fairen Handel entwickelt werden.

„Mit dem Entwicklungshilfebudget des Landes erreichen wir fast 500.000 Personen weltweit. Zu den dafür eingesetzten Mitteln bekenne ich mich, mir ist aber gleichzeitig bewusst, dass sie wenig Wirkung entfalten würden, würden nicht engagierte Persönlichkeiten dafür sorgen, dass vor Ort das Beste aus ihnen gemacht wird. Sie stehen daher völlig zu Recht im Mittelpunkt dieses Abends. Sie sollen mit dem Eduard-Ploier-Preis vor den Vorhang geholt werden“, so Pühringer.

Autor:

Philip Herzog aus Wels & Wels Land

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