Zehn Jahre Bezirksrundschau Wels
Eine Zeitreise durch den Bezirk

Unser Originalbericht zum Welser WELIOS
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WELS. (mef) Im heurigen Jahr feiert die Bezirksrundschau Wels ihr zehnjähriges Jubiläum. Anlässlich dieser Feierlichkeit durchforsteten wir das Welser Stadtarchiv nach einigen interessanten Berichten.

Februar 2009

In einer der ersten Ausgaben berichteten wir am 26. Februar 2009 über die abgeschlossene Planung und Finanzierung des Welser Science Centers "Welios". Die Zahlen dazu sind beachtlich: 2.600 Quadratmeter Nutzfläche für eine Dauerausstellung, 600 Quadratmeter Fläche für Sonderausstellungen, etwa 2.800 Quadratmeter an Nebenräumen und mehr als 22 Millionen Euro an Baukosten. Als Themenschwerpunkte wird seit jeher auf "Erneuerbare Energie" und "Energieeffizienz" gesetzt. "Wir wollen das Interesse und die Neugier wecken, durch ein großes Angebot an interaktiven Mitmachmöglichkeiten, die zum spielerischen Lernen anregen und Ansto´ß geben sollen, sich mit (diesen beiden Themen) auseinanderzusetzen" - so zitierten wir die Projektkoordinatorin Ellen Fethke. Fertiggestellt sollte das Mammutprojekt im Passivhausstil laut unserem Bericht "Mitte April 2011" werden. Ob dieses Datum am Ende hielt? "Ja, das Tat es, denn der Bau des Welios wurde am 16. 4. 2011 finalisiert", sagt Geschäftsführer Michael Holl. Als Architekt agierte übrigens das Linzer Architekturbüro "Archinauten - Architekten Dworschak-Mühlbachler ZT-OEG".

Informationen zu Eintrittspreisen und Ausstellungen finden Sie hier.


September 2012

In der Ausgabe zum 20./21. September 2012 informierten wir Sie über den Fortschritt des Umbaus der "Alten Sparkasse" in der Welser Pollheimerstraße 17 zum multifunktionalen Kulturzentrum. Das denkmalgeschützte und Ende des 19. Jahrhunderts errichtete Gebäude erfuhr anno 2003 seine Umwidmung zum Medien Kultur Haus. Am 19. Oktober vor sieben Jahren wurde der erneuerte Kulturbau dann feierlich eröffnet. Seitdem beherbergt dieser neben den Verein "mkh", der Galerie der Stadt Wels zusätzlich das Programmkino, den Verein Reizend! und eine Restauranträumlichkeit, die auch als Seminarraum und Medienlabor genutzt werden kann, unter einem Dach. Die neuen Räumlichkeiten wurden übrigens von Mitarbeitern des Vöcklabrucker Architekturbüros Gärtner+Neururer geplant.


Juli 2017

Die geplante Autobahnanschlussstelle an die A8 Innkreis-Autobahn im Welser Stadtteil Wimpassing war in den jüngst vergangenen Jahren oftmals Gesprächsthema vieler Bürger. Oft fragten sie sich etwa "Wo genau kommt sie eigentlich hin?", "Wann wird mit dem Bau begonnen?" und "Wie viel kostet die Auffahrt eigentlich?". Zumindest die genaue Antwort auf letztere Frage lieferten wir Ihnen bereits in der Ausgabe zum 13./14. Juli 2017: In diesem Artikel ist von Gesamtkosten in der Höhe von 8,1 Millionen Euro die Rede. Doch wo genau wird das Bauwerk errichtet und wird sich die "Bauausführung für die Jahre 2018 und 2019" bewahrheiten? Wir haben im Büro des Welser Bürgermeisters Andreas Rabl (FPÖ) nachgefragt.

Auf Anfrage heißt es von Maria Milassin für den Bürgermeister, dass die Umweltverträglichkeitsprüfungen positiv abgeschlossen worden sind und der Bau voraussichtlich im April 2019 startet. Die Anschlussstelle - "die es dem Schwerverkehr ermöglicht, schneller auf die Autobahn kommen und somit das untergeordnete Straßennetz entlasten soll" - soll mit Jahresende finalisiert werden.

Die Auf- und Abfahrten werden laut Plan - siehe Anhang - errichtet. Die Gesamtkosten für das Bauwerk sind seit unserer Berichterstattung im Juli 2017 übrigens etwas gestiegen: Mittlerweile ist von "rund 8,7 Millionen Euro Netto" die Rede. Der Anteil der Stadt Wels beträgt "rund 3,7 Millionen Euro Netto."

Juli 2017 - Teil II

Plötzlich war es dunkel. Die Welser Sirenen heulten, die Ampeln waren ausgefallen. Zur Erinnerung: in der Nacht von 18. auf 19. Juli 2017 fiel in Teilen von Wels und Thalheim von 22.15 Uhr bis kurz vor Mitternacht der Strom aus. Grund war ein Kabelfehler im Hochspannungsnetz der eww. Darüber berichteten wir in der Ausgabr zum 27./28. Juli 2017. "In den sozialen Netzwerken ging es drunter und drüber, weil viele nicht wussten, was los war", sagt der Welser ÖVP-Fraktionsobmann Markus Wiesinger. Er schlug daher die Einführung einer Warn-App für Smartphones vor. Heute, mehr als eineinhalb Jahre nach dem Ereignis, "erarbeiten Gemeinden, Länder und Bund eine österreichweite Antwort auf die Frage, ob künftig auch Magistrat, Polizei und Feuerwehr eine solche App bespielen dürfen. Dafür müssen rechtliche Fragen geklärt und Verträge ausgehandelt werden", sagt Wiesinger. Auf die Frage, wann mit einer Einigung gerechnet werden kann, hat Wiesinger eine Antwort: "Das kann noch innerhalb dieses Jahres passieren."

Explizit spricht er von der Smartphone-Applikation, kurz App, KATWARN, die im Moment ausschließlich vom österreichischen Innenministerium mit Informationen gefüttert wird. Die Zurverfügungstellung von Informationen aller drei Parteien habe den Vorteil, dass die Nutzer ehestmöglich über Stromausfälle, Stürme und andere Katastrophen informiert werden. Woher die App weiß wo sich der Nutzer befindet? "KATWARN greift (sofern vom Smartphone-Nutzer erlaubt) auf den Standort des Geräts zu. So erscheint im ortsbezogenen Ernstfall eine Nachricht auf dem Bildschirm."

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