Neues Straßenkonzept
Forstnerkreuzung wird entschärft

Bürgermeister Christian Popp ist erleichtert, dass die "Forstnerkreuzung" durch das neue Verkehrskonzept sicherer wird.
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  • Bürgermeister Christian Popp ist erleichtert, dass die "Forstnerkreuzung" durch das neue Verkehrskonzept sicherer wird.
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Nachdem Anrainer-Einsprüche abgewiesen wurden, kann das neue Verkehrskonzept umgesetzt werden.

STADL-PAURA. Am 18. März 2019 erfolgt der Baustart zur ersten Etappe des neuen Verkehrskonzeptes im alten Ortszentrum von Stadl-Paura. Nachdem Anrainer-Einsprüche im straßenrechtlichen Genehmigungsverfahren vom Landesverwaltungsgericht am 11. Jänner 2019 als unbegründet abgewiesen wurden, könne nun die sogenannte "Forstnerkreuzung" entschärft werden, so Bürgermeister Christian Popp (FPÖ): Dort kam es durch die 90-Grad-Kurve und den besonderen Verlauf der Vorrangstraße in der Vergangenheit immer wieder zu Unfällen.

In einer Bauzeit von drei Monaten soll nun eine Einbahnregelung vom Ortszentrum entlang der Schiffslände, rechts über die Traunbrücke und links in die Bäckergasse, vorbei am Billa-Markt, weiter in die neue Straße am ehemaligen Werkskanal umgesetzt werden. Von Stadl-Paura Hausruck geht es künftig über die Traunbrücke und die "Forstnerkreuzung" geradeaus in die Bäckergasse und über den Werkskanal zum Ortszentrum. "Zudem sind ein durchgängiger Gehsteig und Längsparkplätze entlang der Schiffslände sowie Schrägparkplätze in der Straße am ehemaligen Werkskanal vorgesehen", erklärt Popp. Während der Bauarbeiten ist eine Sperre der Bäckergasse von der Forstnerkreuzung bis zum Werkskanal nötig.

Die Gesamtbaukosten von 439.000 Euro werden vom Land und der Marktgemeinde Stadl-Paura getragen. Abgewickelt wird das Projekt von der Straßenmeisterei Wels mit der Firma Porr unter der Bauaufsicht der Firma Schimetta aus Linz. "Durch das positive Urteil des Landesverwaltungsgerichtes ist uns ein großer Stein vom Herzen gefallen", so der Bürgermeister: "Die Verkehrssicherheit steht an erster Stelle, endlich können wir das neue Straßenkonzept umsetzen."

Weitere Investitionen

283.000 Euro stehen laut Bürgermeister Popp vom Land und aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (Efre) für "Investitionen in Wachstum und Beschäftigung (IWB)" zur Verfügung. Diese Gelder werden für die optische Gestaltung des Verkehrskonzeptes, die Erneuerung der "Atrium"-Bühne und das Naherholungsgebiet "Scheib'n" verwendet. Dort sollen unter anderem ein Badesteg in die Traun, ein neuer Fitnessparcours, ein Kinderspielplatz mit Pumptrack und eine Hundefreilaufzone entstehen.

Insgesamt rund 900.000 Euro aus dem Budget 2019/2020 werden noch in diesem Jahr ohne Fremdfinanzierung in die Straßensanierung im gesamten Gemeindegebiet investiert, so Popp weiter. Die Beschlussfassung im Gemeinderat vorausgesetzt, sollen die Volksschule, die Neue Mittelschule und der Kindergarten durch neue Parkplätze und Zufahrtsregelungen verkehrssicherer werden.

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