Gärtnerstraße: Kastanienbäume werden ersetzt

Die Kastanienallee soll im Zuge der Errichtung des Parkdecks widerstandsfähigeren Bäumen weichen.
  • Die Kastanienallee soll im Zuge der Errichtung des Parkdecks widerstandsfähigeren Bäumen weichen.
  • Foto: ÖBB/3D-Schmiede
  • hochgeladen von Philip Herzog

WELS. Auf einer Länge von 260 Metern soll die Gärtnerstraße in der Welser Neustadt im Zuge der Errichtung des ÖBB-Parkdecks ein neue Baumbepflanzung erhalten. Das hat mehrere Gründe: Die Wurzeln der bestehenden Allee aus Kastanienbäumen werden nach Expertenansicht durch die Bauarbeiten auf jeden Fall Schäden erleiden. Zudem handelt es sich um ältere Bäume, weshalb aus diesen beiden Gründen ein Überleben nicht gesichert ist. Schließlich leidet auch die Baumart selbst – es handelt sich um Rosskastanien – unter anderem sehr unter den Auswirkungen des Klimawandels.

Widerstandsfähigere Arten sollen folgen
In Abstimmung mit den ÖBB ersetzt daher die Dienststelle Stadtgärtnerei die bestehenden Kastanienbäume durch widerstandsfähigere Arten wie etwa Hainbuche, Ahorn oder Platane. Auch im gegenüberliegenden Park wird aufgeforstet, was der Gärtnerstraße langfristig mehr Bäume als zuvor beschaffen soll. „Selbstverständlich ist es zu bedauern, dass die alten Kastanienbäume nicht erhalten bleiben können. Die Neubepflanzung ist aber aus vegetations- und verkehrstechnischen Gründen langfristig die beste Lösung“, meint Umweltreferentin Vizebürgermeisterin Silvia Huber. „Als Neustädter ist es mir wichtig, dass der Alleecharakter dieses Abschnittes der Gärtnerstraße wieder hergestellt wird. Das ist mit der nunmehrigen Lösung gegeben. Zudem sind die neuen Bäume widerstandsfähiger als die alten“, ergänzt Verkehrsstadtrat Klaus Hoflehner.

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