HTL Wels: Präsentation der Diplomarbeiten – ein Fest für Schule und Wirtschaft

Vielfältig und vielfach auf erstaunlich hohem Niveau – so präsentierten sich die rund 80 Diplomarbeiten der mehr als 200 angehenden Maturantinnen und Maturanten, die vor mehr als 500 Ehrengästen wie Wirtschaftsvertretern und Politikern sowie Eltern in der Aula der HTL Wels gezeigt wurden.
Höhepunkte waren die Arbeiten „Einschlussdiagnostik von Edelsteinen der Granatgruppe“ von Sophie Skopec (Chemie, Betreuer Stefan Mülleder), „Semante“, ein IT-Projekt künstlicher Intelligenz, das selbstständig Bilder beschreiben kann, von Bastian Brandstötter und Philipp Gabriel (Betreuer Franz Reitinger), ein „Notbremsassistent“ als Demonstrationsobjekt von Christoph Brillinger und Andreas Oberdammer (Elektrotechnik, Betreuer Alexander Reisenzahn), die „Optimierung und Verbesserung der Luftansaugung eines Metracs bei sehr starker Schmutzbelastung“ von Stefan Gruber und Lukas Lindinger (Maschinenbau, Betreuer Ludwig Legl) sowie eine voll funktionsfähige Modell-Seilbahn im Maßstab 1:32 von Maximilian Rudorfer, Martin Reder und Patrick Schmidhuber (Mechatronik, Betreuer Christian Lehner), auf die bereits die Stadt Linz, die zwei urbane Seilbahnen plant, aufmerksam geworden ist.

Riesenchancen – gerade für Mädchen

Die Vertreter der Wirtschaft wie Günter Rübig (Anlagen-, Härte- und Schmiedetechnik), eww-Technik-Vorstand Wolfgang Nöstlinger, Thomas Bründl (Geschäftsführer Starlim-Sterner), Christoph Wachter (Geschäftsführer des Spezialpapierherstellers Feurstein) und Christoph Hinteregger (Geschäftsführer der Doppelmayr-Tochter Transportbahnen) waren voll des Lobes. Unisono hoben sie die Bedeutung einer hervorragenden Ausbildung, wie sie die HTL Wels in ihren fünf Abteilungen anbietet, für die Wirtschaft hervor. Tenor: „Die Wirtschaft braucht bestens ausgebildete Fachkräfte, je mehr, desto besser!“ Gerade Mädchen sollten sich trauen, eine technische Schule zu absolvieren. Die beruflichen Möglichkeiten seien ungeahnt.
„Wir haben einen eminenten Technikerbedarf“, konstatierte Günter Rübig, „und wenn über Industrie 4.0 oft gesagt wird, dass Arbeitsplätze wegfallen, so ist eines sicher: HTL-Absolventen wird es nicht betreffen.“
Und Thomas Bründl hob hervor: „Wir haben ein Asset, das sonst kein Land hat: die HTLs!“ Christoph Hinteregger lobte die „sensationellen Diplomarbeiten“ und stellte in seiner Eigenschaft als Bildungssprecher der Sparte Industrie Österreich fest: „HTL-Abgänger sind Leute, die etwas von Theorie und Praxis verstehen, wir brauchen die Mischung!“
Das zu hören freute natürlich auch Direktor Anton Schachl: „Zahlreiche praxisorientierte Projekte beweisen, auf welch hohem Niveau viele unserer Schülerinnen und Schüler zu arbeiten imstande sind. Wir als HTL Wels sind stolz auf solche Diplomandinnen und Diplomanden!“. Der Mädchen-Anteil an der HTL Wels steige zwar relativ langsam, jedoch kontinuierlich.
Die Abteilungsvorstände hoben bei ihren Antworten auf die Fragen von Moderatorin Doris Strugl die Wichtigkeit von Themen wie Digitalisierung und Industrie 4.0 hervor – und zwar sowohl für die Wirtschaft als auch für die HTL als Ausbildungsstätte.
Alles in allem ein geglücktes Fest für Schule und Wirtschaft, für Schülerinnen und Schüler samt Eltern.

Autor:

Dietmar Spöcker aus Wels & Wels Land

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