Immer mehr Welser können sich Wohnen und Heizen nicht mehr leisten

Günther Fischinger von der Sozialberatungsstelle der Caritas hilft  Menschen in Not in Wels.
  • Günther Fischinger von der Sozialberatungsstelle der Caritas hilft Menschen in Not in Wels.
  • Foto: Caritas
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Zum Start der Haussammlung ziehen die Caritas-Beratungsstellen wieder Bilanz: 1200 Personen wurde durch die Sozialberatungsstelle in Wels im Vorjahr geholfen. 2011 waren es mit 870 Personen noch um rund 28 Prozent weniger. „Für viele der Hilfesuchenden sind besonders die steigenden Wohn- und Heizkosten ein massives Problem.“, weiß Günther Fischinger von der Sozialberatungsstelle der Caritas für Menschen in Not in Wels.

Besonders mit dem Thema Wohnen ist Fischinger tagtäglich konfrontiert: „Stark gestiegene Wohnkosten und die reduzierte Wohnbeihilfe machen vor allem Familien mit mehreren Kindern schwer zu schaffen. Manchen Familien bleiben nach Abzug der Fixkosten oft nur sechs Euro pro Person am Tag zum Leben übrig. Zudem fehlt es an günstigem Wohnraum in Wels. Und auch Strom- und Betriebskostenabrechnungen machen vielen unserer KlientInnen in der Beratung zu schaffen.“
Im Beratungsgespräch wird die aktuelle Lage der Person oder Familie erhoben, Einnahmen und Ausgaben werden gegenübergestellt. Natürlich achtet man dabei auch auf persönliche Hintergründe wie Schulden, Kontoüberzug oder Unterhaltsverpflichtungen. Fischinger und seine Kollegen suchen mit den Klienten Wege aus der Krise und können kurzfristig zur Überbrückung von akuten Notsituationen mit Sach- oder Geldzuwendungen helfen. Die Mittel dafür kommen in erster Linie aus der Caritas-Haussammlung, die auch heuer im April und Mai wieder durchgeführt wird.

Zur Sache


7000 HaussammlerInnen machen sich auf den Weg – für Menschen in Not in OÖ.
In den 12 Sozialberatungsstellen in OÖ. bemüht sich die Caritas darum, den Menschen aus der akuten Notlage zu helfen. Im zweiten Schritt geht es darum, längerfristig einen Weg aus der Krise zu finden. 2012 konnten so insgesamt rund 12.930 Menschen (inkl. ihrer Familienangehörigen) unterstützt werden. „Diese Unterstützung ist nur deshalb möglich, weil sich jährlich rund 7000 ehrenamtliche MitarbeiterInnen in den Pfarren für Menschen in Not in Oberösterreich einsetzen“, betont Franz Kehrer, Direktor der Caritas in Oberösterreich. „Im April und Mai gehen sie auch heuer wieder von Tür zu Tür und bitten um Spenden für die Caritas. Diese Spenden sind die Grundlage unserer Arbeit für Menschen in Not in OÖ. Ich danke allen HaussammlerInnen für ihren großartigen Einsatz und bitte die OberösterreicherInnen um ihre Mithilfe und Solidarität.“

Autor:

Mario Zeko aus Wels & Wels Land

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