Wenn es dunkel wird
In der Dämmerung sicher bleiben

Die Polizei gibt Tipps zur Einbruchsprävention. Türen und Fenster sollten geschlossen und nicht gekippt werden.
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  • hochgeladen von Matthias Staudinger

Nicht nur Einbrecher nützen den Schutz der Dunkelheit, auch im Verkehr kann es zu Problemen kommen.

WELS, WELS-LAND. Ende Oktober werden die Uhren wieder um eine Stunde zurückgestellt, dann wird es noch früher dunkel. Die Abenddämmerung erleichtert es Einbrechern, unbemerkt in Wohnungen und Häuser einzudringen. Aber auch im Straßenverkehr lauern dadurch viele Gefahren. Hartnäckiger Nebel verstärkt dieses Phänomen noch. „Gegenseitige Rücksichtnahme, entsprechende Ausstattung und defensives Fahrverhalten helfen schwere Unfälle zu vermeiden", erklärt Franz Scheiböck, Bezirkspolizeikommandant von Wels-Land. Doch bei den herbstlichen Fahrverhältnissen gibt es noch Weiteres zu beachten. Durch die kühlen Fahrbahnen und herabfallendes Laub wird der Bremsweg verlängert. Eine defensive und vorausschauende Fahrweise wird deshalb empfohlen. Fahrzeugscheiben und Rückspiegel sollten vor Fahrtantritt für gute Sicht beschlagfrei gemacht werden und bei Dämmerung ist es besser, mit entsprechender Beleuchtung zu fahren. Bald kann es auch wieder zu Schneefällen oder Eisregen kommen. Daher wird geraten, einen Eiskratzer und Schneebesen immer im Fahrzeug griffbereit zu haben. Von 1. November bis 15. April gilt die gesetzliche Winterreifenpflicht bei winterlichen Fahrbahnverhältnissen, die Reifen sollten also rechtzeitig gewechselt werden. Auch Fußgänger müssen bei schlechten Lichtverhältnissen wieder mehr auf ihre Sichtbarkeit achten, eine Taschenlampe und Reflektoren helfen dabei.

Hochsaison für Einbrecher

Wenn die Tage wieder kürzer werden, haben Einbrecher für ihre „Tätigkeit“ ideale Rahmenbedingungen. Deshalb sind die Stadt und das Stadtpolizeikommando Wels im Zuge der Aktion "Gemeinsam.Sicher in Wels" des Innenministeriums darum bemüht, die Bürger bestmöglich zu unterstützen. "Zum Schutz von Siedlungsgebieten und Gewerbebetrieben führen die Welser Polizeiinspektionen tägliche Schwerpunktstreifen samt Fahrzeuganhaltungen durch", so Stadtpolizeikommandant Klaus Hübner. Darüber hinaus finden regelmäßig groß angelegte Schwerpunktaktionen, bei denen der gesamte Verkehr auf den Hauptdurchzugsstraßen mit Augenmerk auf mögliche Einbruchskriminalität kontrolliert wird, statt. Zusätzlich wird auch die städtische Ordnungswache in den Siedlungsgebieten verstärkt kontrollieren.

Polizei berät kostenlos

Außerdem gibt es kostenlos unter Tel. 05/913347-3400 oder -3410 Beratungen rund um die Gebäude-, Betriebs- und Wohnungssicherheit. Generell gibt es auch für die Bürger selbst einige Möglichkeiten, das Risiko eines Einbruches zu minimieren. Bewegungssensoren im Außenbereich und Zeitschaltuhren im Innenbereich tragen dazu bei, potenzielle Täter zu vertreiben. Weiters empfiehlt es sich, dass Türen und Fenster bei Abwesenheit geschlossen (nicht gekippt) bleiben und mit Rollläden zusätzlich gesichert werden. Wertgegenstände aller Art sollten möglichst sicher aufbewahrt und keinesfalls offen herumliegen gelassen werden. Und schließlich sind aufmerksame Nachbarn in Bezug auf Dämmerungseinbrecher besonders wertvoll und wichtig. „Durch ein gutes Zusammenspiel von Bevölkerung, Stadt und Polizei ist es möglich, Dämmerungseinbrüchen vorzubeugen", sagt der Welser Sicherheitsreferent Gerhard Kroiß (FPÖ).

Autor:

Matthias Staudinger aus Wels & Wels Land

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