Maturanten erfinden innovativen Montagetisch für aufstrebende Automatisierungstechnik-Firma GTech

Bernhard Hebesberger von Gtech bedankte sich bei den Maturanten der HTL Wels, Martin Scharinger und Michael Ohrlinger, für den Montagetisch (v.li.), HTL-Wels-Betreuer Ludwig Legl und Maschinenbau-Abteilungsvorstand Ralph Mitterhuber gratulierten.
  • Bernhard Hebesberger von Gtech bedankte sich bei den Maturanten der HTL Wels, Martin Scharinger und Michael Ohrlinger, für den Montagetisch (v.li.), HTL-Wels-Betreuer Ludwig Legl und Maschinenbau-Abteilungsvorstand Ralph Mitterhuber gratulierten.
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Mit der Konstruktion eines Montagetisches für Verteilermontageplatten katapultierten sich die Maschinenbau-Maturanten Michael Ohrlinger und Martin Scharinger schon fast auf die Payroll der Automatisierungstechnik-Firma GTech in Ried im Traunkreis.
Vor versammelten Klassenkolleginnen und -kollegen, Vertretern der HTL Wels und GTech-Führungskräften präsentierten die beiden das Ergebnis ihrer Diplomarbeit, das im aufstrebenden 175-Mann-Unternehmen bereits täglich im Einsatz ist. Die drei Projektbetreuer Ludwig Legl (HTL Wels), Bernhard Hebesberger (Qualitäts- und Innovationsmanagement GTech) und Georg Dutzler (ebenso GTech) sowie Maschinenbau-Abteilungsvorstand Ralph Mitterhuber waren jedenfalls voll des Lobes für die beiden.
Bei der anschließenden Betriebsbesichtigung wurden alle Geschäftsbereiche erläutert, von der Montageautomation und Mess-Richt-Prüftechnik über Handling & Robotik sowie Bekleidungsausgabe bis Prozessautomation.
Die Kundenliste von GTech umfasst nicht nur das Who-is-Who der internationalen Automotive – von BMW über Volkswagen bis Daimler –, sondern auch Größen wie Samsung und Magna. In Österreich werden u.a. Miba, KTM und Fronius sowie TCG Unitech beliefert. Der Exportanteil des Sondermaschinenbau-Betriebs liegt bei 75 Prozent.
„Wir betreuen jährlich 30 Haupt- und 70 Nebenprojekte“, erklärt Innovationsmanager Hebesberger, dazu werden 6000 Bestellungen pro Jahr abgewickelt. Von den 530 Lieferanten sitzen die meisten in Österreich.
Besonders wichtig seien Konzeptentwicklung und Standardisierung, weiß Geschäftsführer Markus Wolfesberger beim Rundgang, bei dem die HTLer immer wieder auf ehemalige Schülerinnen und Schüler der HTL Wels treffen und so Infos aus erster Hand als baldige Jobeinsteiger bekommen. Je die Hälfte der Mitarbeiter ist im Engineering und in der Produktion tätig. Die Auftragslage sei so gut, weiß auch Firmengründer Josef Gebeshuber, der die HTLer ebenfalls begrüßte, dass das Unternehmen rasch wachsen wolle, dafür brauche es bestens qualifizierte Mitarbeiter – vom technischen Zeichner und Konstrukteur über SPS-Programmierer und Softwareentwickler bis zu Anlagenmonteuren und Elektro- & Fluid-Planern. „HTL-Absolventen haben alle Chancen“, macht auch Projektleiter Gerhard Edlbauer für GTech Werbung. Da werden die HTL-Maturanten wohl bald ihr Bewerbungsschreiben überreichen…

Autor:

Dietmar Spöcker aus Wels & Wels Land

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