In der Corona-Krise
Mit der Jugend in Kontakt bleiben

Die Mitarbeiter der Jugendtreffs sind weiterhin im Einsatz.
  • Die Mitarbeiter der Jugendtreffs sind weiterhin im Einsatz.
  • Foto: Stadt Wels
  • hochgeladen von Matthias Staudinger

Wie in anderen urbanen Räumen herrscht auch in Wels bei zahlreichen Jugendlichen verständliche Unsicherheit aufgrund der Krisensituation und der damit verbundenen Veränderungen.

WELS. „Echte“ Kontakte zum Freundeskreis sind momentan nicht möglich, es gibt zahlreiche Beschränkungen beim Rausgehen und beim Verhalten im Alltag etc. Auch die fünf städtischen Jugendtreffs – sonst ein beliebter Treffpunkt für junge Welser von acht bis 18 Jahren – sind momentan gesperrt.

Die elf Mitarbeiter sind aber weiterhin für die Kinder und Jugendlichen da. Diese haben folgende Möglichkeiten, um Information, Beratung und Unterstützung zu bekommen oder einfach nur zum Reden oder Chatten: Eine eigene Telefonhotline, Facebook (die fünf Jugendtreffs haben nun je eine eigene Seite) sowie E-Mail. Alle Kontaktdaten und nähere Infos gibt es hier.

Streetworker informieren

Darüber hinaus setzt die Stadt auf vorbeugende mobile Jugendarbeit: Wenn es draußen wärmer wird, wird die Wahrscheinlichkeit größer, dass sich mehr junge Menschen nicht mehr an die Ausgangsbeschränkungen halten. Die Versuchung, sich wie in „normalen“ Zeiten etwa am Traunufer, auf Spielplätzen, in Parks oder Funcourts etc. zu treffen, steigt mit jedem Grad Celsius. Aus diesem Grund werden die Welser Jugendbetreuer gemeinsam mit vier Streetworkern – selbstverständlich unter strenger Wahrung der Sicherheitsvorkehrungen und des Sicherheitsabstandes – in den Stadtteilen aktiv auf draußen versammelte Jugendliche zugehen. Dabei informieren die Mitarbeiter die jungen Welser über die Ausgangsbeschränkungen und andere wichtige Bestimmungen und stehen natürlich für Fragen zur Verfügung.

„Gerade in herausfordernden Zeiten wie diesen brauchen junge Menschen etwas, das ihnen Halt und Sicherheit gibt. Daher ist es uns ein besonderes Anliegen, dass die Stadt mit den jungen Welsern auf verschiedenste Weise in Kontakt bleibt“, betonen die Vizebürgermeister Gerhard Kroiß (Jugend) und Christa Raggl-Mühlberger (Soziales).

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