Einer der ersten Welser Patienten gesund
"Sind dadurch zusammengewachsen"

Der Welser bekam als ener der ersten die Diagnose "Covid-19". Jetzt ist er wieder gesund.
  • Der Welser bekam als ener der ersten die Diagnose "Covid-19". Jetzt ist er wieder gesund.
  • Foto: panthermedia/tommyandone
  • hochgeladen von Mario Born

Einer der ersten Corona-Patienten aus Wels ist wieder raus aus der Quarantäne. Und er macht Betroffenen Mut.

WELS. "Ich bin jetzt den ersten Tag wieder in der Arbeit – und wirklich froh darum": Markus Reiter (Name von der Redaktion geändert) war einer der ersten Welser, die mit dem neuartigen Virus Covid-19 infiziert wurden. Dreieinhalb Wochen war er in häuslicher Quarantäne. In der BezirksRundschau erzählt er von seinen Erfahrungen.

Symptome nach Urlaub

Los ging es nach einem Urlaub in Südtirol. "Da hieß es noch, die Gegend wäre sicher, trotzdem bin ich mit einem komischen Gefühl hingefahren." Was dann der Auslöser war, das weiß er nicht – "ob mich jemand angehustet hat oder ich etwas Falsches angefasst habe, keine Ahnung."
Fakt ist, dass es kurz nach seiner Heimkehr losging: "Ich war noch im Kino und auf dem Markt, am nächsten Tag aber bekam ich furchtbares Kopfweh." Und das sei mit Aspirin nicht weggegangen. Als auch noch leichtes Fieber dazugekommen sei, "da wusste ich, da stimmt was nicht."
Dann sei alles sehr schnell gegangen: Er habe bei der Hotline 1450, dann bei der Hausärztin angerufen. Ein Abstrich, ein paar Stunden lag das Ergebnis vor. "Ab da durften meine Frau, mein Sohn und ich nicht mehr das Haus verlassen."

Herausforderung

Angst habe er nicht gehabt, mit Ende 40 zählt er nicht zur Risikogruppe. Aber das Leben in Quarantäne sei schon eine Herausforderung gewesen. "Auf engem Raum zu dritt zusammen, da war schon die Sorge, ob das gut geht." Zur Not konnte sich jeder in sein Zimmer zurückziehen. "Größter Respekt vor all jenen, die diese Möglichkeit nicht haben." Und auch bei der Familie habe es zum Ende hin Reibereien gegeben. "Trotzdem haben wir das Beste daraus gemacht."
Hilfe kam von den Verwandten und Bekannten: "Ich habe mich jeden Tag über das Sackerl an der Klinke gefreut, mit Lebensmittel, da und dort eine Schoki – und auch mal Corona-Bier" – weil: "Humor muss sein." Allen, die jetzt in einer ähnlichen Situation sind, möchte er Mut zusprechen. "Wir sind dadurch als Familie zusammengewachsen." Und wer alleine in Isolation sitzt: "Jedem einzelnen  wünsche ich viel viel Kraft."

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