Verkehrsfreigabe für November geplant
Spatenstich für neue A8-Anschlussstelle "Wels Wirtschaftspark"

Spatenstich: Vizebürgermeister Gerhard Kroiß (FPÖ)`, Alexander Walcher, Hartwig Hufnagl (beide Asfinag), Steinkellner, Rabl, Sturmair, Welser Verkehrsstadtrat Klaus Hoflehner (SPÖ), Welser Wirtschaftsstadtrat Peter Lehner (ÖVP).
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  • Spatenstich: Vizebürgermeister Gerhard Kroiß (FPÖ)`, Alexander Walcher, Hartwig Hufnagl (beide Asfinag), Steinkellner, Rabl, Sturmair, Welser Verkehrsstadtrat Klaus Hoflehner (SPÖ), Welser Wirtschaftsstadtrat Peter Lehner (ÖVP).
  • Foto: Asfinag
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WELS, GUNSKIRCHEN (red). Mit prominenter Besetzung erfolgte jetzt der offizielle Spatenstich für die neue Anschlussstelle "Wels Wirtschaftspark" an die Innkreisautobahn. Sie entsteht nördlich der bestehenden Anschlussstelle West-West im Bereich der Überführung Albrechtstraße und bringt als sogenannte Vollanschlussstelle (vormals benannt „Wimpassing“) bringt sie Auf- und Abfahrten sowohl aus und nach Wien, Linz und Deutschland oder Graz und Salzburg.

Zehn Millionen Euro Investition

Wie berichtet investieren die Autobahngesellschaft Asfinag und die Stadt Wels gemeinsam rund zehn Millionen Euro. Die Verkehrsfreigabe ist noch für November 2019 geplant, die Gesamtfertigstellung erfolgt nach achtmonatiger Bauzeit Ende Dezember diese Jahres. Die anwesenden Vertreter von Politik und Asfinag betonten die entlastende Funktion der Baumaßnahme. „Mit leistungsfähigen Verkehrsanbindungen an das hochrangige Straßennetz können die innerstädtischen Wegebeziehungen befreit werden", sagt Infrastrukturlandesrat Günther Steinkellner (FPÖ). "Wir entlasten damit das umliegende Straßennetz vom Verkehr und schaffen einen leistungsfähigen Autobahn-Anschluss für neue Gewerbegebiete“, sekundiert Hartwig Hufnagl von der Asfinag.

Furcht vor Lkw-Lawine

Genau das Gegenteil befürchten die Kritiker der Anschlussstelle, die sich zur Bürgerinitiative zusammengeschlossen haben (Näheres dazu hier). Sie haben Angst vor einer drohenden Verkehrslawine. "In einer langfristigen Perspektive werden auch die Bürger im Sinne einer  Schwerverkehrsentlastung von der Anschlussstelle profitieren", beruhigt Steinkellner. Schwerverkehr, der laut der Bürgerinitiative aber erst aufgrund der neuen Anbindung entstehen werde.

Neue Betriebe und Arbeitsplätze

Denn Hauptgrund für den Bau der Anschlussstelle sind wirtschaftliche Überlegungen: „Die Anschlussstelle Wimpassing ist vor allem für die bestehenden und noch anzusiedelnden Betriebe in Wels-West wichtig. Diese haben dadurch eine direkte Verbindung zur A8“, sagt der Welser Bürgermeister Andreas Rabl (FPÖ). In dasselbe Horn stößt auch Josef Sturmair (ÖVP), Bürgermeister der Marktgemeinde Gunskirchen: „Unser betriebliches Zukunftsgebiet wird in diesem Bereich direkt an den höchsten Verkehrsträger angeschlossen. Das fördert einerseits die Schaffung neuer Arbeitsplätze und stellt andererseits eine Aufwertung für den Wirtschaftspark Voralpenland dar.“

Auswirkungen des Baus auf den Verkehr

Bis Mitte August richtet die Asfinag an der A8 vor Ort keine neue Verkehrsführung ein, da nur abseits der Strecke gebaut wird. Von Mitte August bis zur Freigabe im November verschwenkt die Asfinag den Verkehr auf beiden Richtungsfahrbahnen hin zur Autobahnmitte, damit daneben Rampen, Beschleunigungs- und Verzögerungsstreifen hergestellt werden können. In diesem Zeitraum gilt daher ein Tempolimit von 80 Kilometern pro Stunde, es bleiben jedoch – bis auf einzelne nächtliche Einschränkungen – wie gewohnt immer zwei Fahrspuren in jede Richtung offen.

Zahlen, Daten, Fakten

  • 70.000 Kubikmeter Erde werden für den Bau bewegt; ein Großteil stammt von vor Ort und muss nicht per Lkw kommen
  • Vier Rampenfahrbahnen
  • Zwei Kreisverkehre
  • Drei Gemeindestraßen als Zubringer in und aus dem städtischen Straßennetz
  • Verbreiterung der Hauptfahrbahn für zusätzliche Beschleunigungs- und Verzögerungsstreifen
  • Neue Straßenausrüstung: Bodenmarkierung, Leitschienen, Beschilderung und Verkehrskameras
  • Diverse Leitungsarbeiten (Gas, Strom, Wasser)
Spatenstich: Vizebürgermeister Gerhard Kroiß (FPÖ)`, Alexander Walcher, Hartwig Hufnagl (beide Asfinag), Steinkellner, Rabl, Sturmair, Welser Verkehrsstadtrat Klaus Hoflehner (SPÖ), Welser Wirtschaftsstadtrat Peter Lehner (ÖVP).
So soll die neue Anschlussstelle inklusive vier Kreisverkehren aussehen.

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