Magistratsdirektor
Unbefristete Verlängerung löst grüne Kritik aus

Die unbefristete Verlängerung des Vertrags mit dem Magistratsdirektor verwundert die Welser Grünen.
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  • Foto: Stadt Wels
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Die Welser Grünen melden Bedenken wegen der vom Stadtsenat abgesegneten unbefristeten Verlängerung des Dienstvertrages mit Magistratsdirektor Peter Franzmayr. „Ein unbefristeter Dienstvertrag für so eine Position ist völlig unüblich. Bei Bezirkshauptleuten etwa sind rechtlich nur Verlängerungen um 5 Jahre möglich“, meint Thomas Rammerstorfer.

WELS. Auch von Franzmayrs bisherigem Wirken zeigt sich der Grünen-Spitzenkandidat wenig begeistert: „Die Umfärbung auf blau hat viele gute Kräfte vertrieben und manch überforderte Person an hohe Posten gebracht.“ Auch sei keine Kostenersparnis eingetreten, weil man den vielen entmachteten Spitzenkräften bis hin zur ehemaligen Magistratsdirektorin noch das volle Gehalt zahlen muss.
Bürgermeister Andreas Rabl darauf angesprochen, beurteilt das Wirken seines Magistratsdirektors äußerst positiv, was zur unbefristeten Verlängerung geführt hat. "Er hat für die Stadt bisher sehr gute Arbeit geleistet und hat die Verwaltungsreform hervorragend umgesetzt. Deshalb hat die Stadt die gesetzliche Möglichkeit den Vertrag unbefristet zu verlängern, genutzt", so der Bürgermeister im BezirksRundschau-Telefonat.

Verwunderung über SPÖ

Verblüfft ist man vom Verhalten der SPÖ: „Dass man ein Jahr vor der Wahl quasi aufgibt und sich nur mehr Rabl als Erfüllungsgehilfe andient, ist schon fast tragisch“, meint Rammerstorfer. „Unser Ziel als Grüne bleibt ein Ende der blauen Herrschaft und ein Neubeginn in Richtung soziales, ökologisches und weltoffenes Wels". SPÖ-Bürgermeisterkandidatin Petra Wimmer sieht in der Zustimmung keinen Widerspruch: "Franzmayr macht gute Arbeit, da spricht nichts dagegen ihn unbefristet weiterarbeiten zu lassen". SPÖ-Vorsitzender Klaus Schinninger sieht es als Recht des Bürgermeisters, sich seinen engsten Mitarbeiter selbst aussuchen zu können. Sollte Parteikollegin Wimmer 2021 Bürgermeisterin werden, träfe dieses Recht für sie dann aber nicht mehr zu.

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