Ende von Schwarz-Blau im Bund
"Belastet natürlich die Koalition" in Wels

Stadtparteiobmann Peter Csar findet deutliche Worte zur Regierungskrise.
  • Stadtparteiobmann Peter Csar findet deutliche Worte zur Regierungskrise.
  • Foto: Peter Csar
  • hochgeladen von Mario Born

WELS (mb,red). Das Ende der Koalition von ÖVP und FPÖ und die Zweifel an der Regierungsfähigkeit der Blauen werfen ihre Schatten auch nach Wels.

Wie in der Landeshauptstadt, in der zur Zeit eine Koalition aus SPÖ und FPÖ regiert, wird es auch in Wels wegen der Regierungskrise Gespräche geben. Das gab Stadtparteiobmann Peter Csar jetzt bekannt. "Dieses Video und die Aussagen (von Ex-Vizekanzler Hans-Christian Strache, Anmkg. der Redaktion)  sind absolut nicht akzeptabel, schon gar nicht für den höchsten Vertreter des Koalitionspartners auf Bundesebene", so Csar. "Deshalb ist die Entscheidung von Bundeskanzler Kurz,  Neuwahlen in Österreich auszurufen, verständlich."

"So etwas bei uns nicht akzeptabel"

Zur Lage in der Messestadt: "In Wels haben wir auch seit rund drei Jahren eine Koalition mit der FPÖ - mit einem an sich guten Sachergebnis." Doch die jetzige Situation würde natürlich auch diese Koalition belasten. "Aufgrund der eindeutigen Aussagen des Herrn Bundeskanzler über die FPÖ allgemein werden wir in den nächsten Tagen besprechen, was das für unsere Zusammenarbeit in Wels bedeutet", sagt Csar. Klar müsse der FPÖ in Wels "jedenfalls sein, dass so etwas bei uns nicht akzeptabel ist."

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