Antifa Treffen in Wels
Treffen des Antifa-Netzwerk im Bildungshaus Puchberg

Sprecher des OÖ. Netzwerks gegen Rassismus und Rechtsextremismus Robert Eiter
  • Sprecher des OÖ. Netzwerks gegen Rassismus und Rechtsextremismus Robert Eiter
  • Foto: Robert Eiter
  • hochgeladen von Stefan Weninger

WELS (sw). Mit insgesamt 240 Vertretern aus politischen, kirchlichen, kulturellen und humanitären Organisationen aus ganz Oberösterreich erfolgte das Jahrestreffen des Antifa-Netzwerkes. Delegationen aus den Bundesländern Wien, Niederösterreich, Salzburg und Tirol nahmen ebenfalls daran Teil.  Landesrat Rudi Anschober dankte in seinen Grußworten dem Antifa-Netzwerk für dessen wertvolles demokratisches Engagement. Weiters kritisierte er FPÖ-Klubobmann Johann Gudenus wegen seiner Hetzkampagne gegen einen afghanischen Lehrling. Der Sprecher des Netzwerks, Robert Eiter, konnte berichten, dass auch heuer wieder mehrere Organisationen beigetreten sind – darunter die "Omas gegen rechts". "Zu unserem Netzwerk gehören jetzt 83 Organisationen: eine bunte Vielfalt mit über 50.000 Mitgliedern", so Eiter.
Laut Verfassungsschutzberichten weist Oberösterreich schon das dritte Jahr hintereinander die meisten rechtsextremen und rassistischen Straftaten in Ganz Österreich auf. Die Antifa fordert deshalb Politik und Behörden auf, Rechtsextremismus wirksam zu bekämpfen. Gegen Ende des Treffens wurden einige interessante Projekte vorgestellt. Auch Heidi Benneckenstein präsentierte ihr Buch "Ein deutsches Mädchen". Sie beschreibt dort ihre Zeit als Kind von Neonazis und ihren Ausstieg aus dem Milieu mit 19 Jahren.

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