Betreuerteam mit 32 Stunden Anreise zum GP Rhodos und zur Tour of Rhodos - Matthias Mangertseder holt sich Bergpreis beim GP Adria
Team Felbermayr Simplon Wels startet am Ostersonntag auf Rhodos

Heuer sind trotz Corona wieder internationale Radrennen möglich. Trotzdem ist es für heimische Teams derzeit nicht einfach, geeignete Bewerbe zu finden, nachdem einige Rennen wie der jetzt geplante Circuit des Ardennes in Frankreich bereits auf Herbst verschoben wurden. Rennsportleiter Andreas Grossek konnte jetzt in letzter Minute ein attraktives Rennen finden: Als einziges österreichisches Team startet der Felbermayr-Express am Ostersonntag (4. April 2021) beim GP Rhodos (UCI 1.2) und bei der Tour of Rhodos (8.-11. April 2021 - UCI 2.2). Die Anreise dazu ist beschwerlich: Andreas Grossek und Mechaniker Paul Kasis sowie die beiden Masseure Alen Tomic und Zoran Kos reisen mit dem Auto an: Nach 16 Stunden Autofahrt von Österreich nach Piräus warten noch 16 Stunden auf der Fähre nach Rhodos. „Insgesamt 32 Stunden Anreise sind schon sehr intensiv, aber wir wollen heuer wieder möglichst viele Rennen und Rundfahrten fahren und dabei auch unsere Sponsoren würdig vertreten“, so Grossek, der die Radprofis am Freitag vom Flughafen in Rhodos abholen wird.

Bergpreis für Matthias Mangertseder beim GP Adria in Nove Mesto – Top 10-Platz für Andi Bajc
Beim GP Adria in Slowenien zeigte das Team Felbermayr Simplon Wels eine Woche nach dem Sieg in Leonding gestern wieder eine starke Leistung. Fabian Schormair und Matthias Mangertseder präsentierten sich in ausgezeichneter Form und waren lange Zeit in einer sechsköpfigen Spitzengruppe vertreten, die rund 30 Kilometer vor dem Ziel eingeholt wurde. Matthias Mangertseder sicherte sich bei diesem Rennen über 181,5 Kilometer dank seiner aktiven Fahrweise den Bergpreis. Andi Bajc belegte im Massensprint als bester Fahrer eines österreichischen Teams nach 4:23:04 Stunden zeitgleich mit Sieger Marijn Van den Berg (Equipe continentale Groupama-FDJ) mit einem Schnitt von 41,4 km/h den starken 10. Gesamtrang.

Bildtext: (Foto Mario Stiehl) Matthias Mangertseder holte sich in Slowenien den Bergpreis

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