Aufstand der jungen Wilden zum Welscup-Auftakt

Hans Dopetsberger
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Ein etwas verspätetes Neujahrs-Feuerwerk brannten die Asse vom Skiklub eska Wels zum Auftakt des 43. max.center-Welscup in Hinterstoder ab. In Abwesenheit der verletzten Favoriten Christian Weidinger (TVN Sparkasse Wels) und Johannes Gassner (Skiklub eska) gab´s bei teilweise starkem Schneefall einen Aufstand der „jungen Wilden“: Wie vor einigen Jahren der heutige Weltcupstarter Vincent Kriechmayr (TVN), flitzte Severin Kreilhuber mit 15 Jahren zum Sieg im max.center-Welscup – und das gleich im Doppelpack. Wenn das kein gutes Omen für den jungen Mann von der Skihandelsschule Schladming ist! Dahinter fuhren Schulkollege Stefan Gattinger (16 Jahre) und Max Linninger (alle Skiklub eska Wels) zweite Plätze ein. Apropos Linninger: der 18-Jährige ist eigentlich Skicrosser, kam in dieser Saison bereits in die Europacup-Punkteränge und hilft, nur wenn er Zeit hat, im max.center-Welscup aus. Für den TVN holten zwei „Ski-Dinosaurier“ die Kastanien aus dem Feuer: Der 72-jährige Johann Dobetsberger belegte im ersten Rennen mit nur 8/10 Sekunden Rückstand auf den Sieger genauso Platz vier, wie der 55-jährige Hans Kaufmann im zweiten.
Bei den Damen feierte Evelyn Pernkopf (Skiklub eska Wels) ein glanzvolles Comeback! Die 24-Jährige, die letzte Saison noch im Europacup im Einsatz war und im Frühjahr nach einer nicht enden wollenden Verletzungsserie ihr Karriereende bekannt gab, gewann beide Auftaktläufe. Am ehesten mithalten konnten noch Bianca Pöll (TSU Stadl-Paura) und Alexandra Zemsauer (TVN Sparkasse Wels) mit jeweils zweiten Plätzen. Die Überraschung bei den Damen war allerdings eine 14-Jährige: Die Welser Sportgymnasiastin Johanna Ehrengruber (SC Union Eberstalzell) wurde starke Vierte im 1. Lauf.

Auch in der Mannschaftswertung hat der Skiklub eska Wels die Nase vorne, führt mit 498 Punkten vor TVN Sparkasse Wels (489) und ASKÖ Gartner Edt (438). TVN-Aushängeschild Alexandra Zemsauer: „Neun Punkte Vorsprung sind gar nichts, das ist locker aufzuholen!“ Und Reinhard Lauterbach (Obmann-Stv. Eska Wels) kontert mit einem breiten Grinser im Gesicht: „Wir gewannen zum Auftakt 18 von 31 Klassen, unser Lokalrivale TVN feierte nur 10 Klassensiege. Das ist ein Erfolg auf allen Linien!“ Und gleichzeitig wird mit dieser Aussage auch der Kampf um den Sieg in der Mannschaftswertung ordentlich angeheizt.

Autor:

Mario Zeko aus Wels & Wels Land

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