Die Erfahrung gab den Ausschlag

Nach dem Finalerfolg strahlten die Sieger vom "Dreamteam Atzbach". Sie vertreten Oberösterreich am Weißensee.
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OÖ. Die Eishalle Marchtrenk war am vergangenen Samstag Schauplatz für die Bundesland-Endrunde des Servus Alpenpokals, den die BezirksRundschau in Kooperation mit ServusTV und ADEG austrägt. 14 Teams machten sich untereinander den Startplatz für das österreichweite Finale am Kärntner Weißensee aus. Der Sieger hat dort am 14. Februar die Gelegenheit, sich für den Showdown gegen jeweils ein Team aus Deutschland, Italien und der Schweiz um den Alpenpokal zu qualifizieren. Am Weißensee wird Oberösterreich vom "Dreamteam Atzbach" aus dem Bezirk Vöcklabruck vertreten, welches sich in Marchtrenk im Finale gegen "ASKÖ Kirchdorf" durchsetzte. Die Sieger sind im Gegensatz zu so manch anderer Mannschaft nicht nur auf Asphalt sehr erfahren, sondern auch auf Eis. Dennoch rechnete ihr Kapitän Helmut Wiesmüller nicht mit dem Sieg. "Wir hatten das nötige Glück", analysiert der Atzbacher. Auch seine drei Kollegen kommen aus der weniger als 1200 Einwohner zählenden Gemeinde in Vöcklabruck. "Wir sind schon sehr lange Stockschützen, seit etwa 30 Jahren spielen wir gemeinsam im Verein", sagt Wiesmüller. Die Vier traten sogar schon bei Landes- und Staatsmeisterschaften äußerst erfolgreich an. Meisterschaft spielen sie in der oberösterreichischen Oberliga. Im Winter üben sie meist auf einem zugefrorenen Teich: "Die letzten zwei Jahre waren aber eine Katastrophe, da bei diesen warmen Temperaturen das Eis zerläuft. So mussten wir auf Kunsteis ausweichen", merkt Wiesmüller an. Am Weißensee wollen die Atzbacher das Bundesland würdig vertreten. "Die Chancen auf den Sieg sind voll da, wir brauchen uns nicht zu verstecken", wagt ihr Kapitän eine Kampfansage.

Glücklicher Zweiter

Eine solche kann Walter Stegmüller von "ASKÖ Kirchdorf" nicht in Richtung Kärnten schicken. Er und seine Teamkollegen unterlagen den Atzbachern im Finale mit 0:16 und schritten somit als Zweitplatzierte zur Siegerehrung. Am Ende überwog jedoch nicht die Enttäuschung, sondern die Freude. "Wir sind sehr überrascht. Zwei unserer Leute standen vor kurzem erstmals auf Eis. Ich bin erstaunt über das wunderbare Ergebnis. Immerhin ist das Material anderer Teams weitaus stärker als unseres", zeigt sich Stegmüller glücklich.

Prestigeerfolg für Dritten

Die Kirchdorfer ließen unter anderem das Team "Haag/Weibern" (Grieskirchen), und "Die Glücksritter" (Linz-Stadt und -Land) hinter sich. Diese beiden Mannschaften teilten sich als Halbfinal-Verlierer den dritten Platz. Das Erstgenannte erzielte in der Vorrunde im Zielschießen das beste Ergebnis aller Teams. Mit 122 Punkten lag "Haag/Weibern" sogar sechs Zähler vor den späteren Turniersiegern. ServusTV überträgt das Alpenpokal-Finale am 14. Februar live.

Autor:

David Hollig aus Wels & Wels Land

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