"Wie uralte Autoreifen ohne Haftung"

Alfons Schmiedbauer mit seinen Moarschafts-Kollegen Christian Stöger, Manfred Peil und Norbert Schuster sowie ESV-Traun-Obmann Manfred Schober (v.l.).
  • Alfons Schmiedbauer mit seinen Moarschafts-Kollegen Christian Stöger, Manfred Peil und Norbert Schuster sowie ESV-Traun-Obmann Manfred Schober (v.l.).
  • Foto: Mosik
  • hochgeladen von David Hollig

MARCHTRENK. 1,5 Monate mussten die Bezirkssieger der Alpenpokal-Ausscheidung Wels-Stadt und -Land warten, am kommenden Samstag, 9 Uhr ist es endlich soweit: In der Eishalle Marchtrenk findet die Bundesland-Endrunde Oberösterreichs statt. Für das Team der Union Pennewang rund um Alfons Schmiedbauer ist dies also ein Heimspiel. Große Erwartungen hat der Stockschütze jedoch nicht an das Turnier: "Es geht uns eigentlich nur um den Spaß. Denn ich und auch andere aus unserem Team haben schon seit ein paar Jahren nicht mehr auf Eis gespielt. Wir sind Asphaltschützen." Dies liege daran, dass die Bedingungen in den vergangenen Wintern nicht optimal fürs Eisstockschießen waren.

Improvisation ist gefragt

Schmiedbauer und seine Kollegen Christian Stöger, Manfred Peil und Norbert Schuster schießen auch in der Meisterschaft in der 1. Klasse Ost miteinander. Speziell auf kommenden Samstag vorbereitet haben sie sich nicht. "Wir haben nur einmal am Eis die Platten ausprobiert. Unsere Material ist aber nicht besonders gut. Die Platten sind wie uralte Autoreifen ohne Haftung. Daher müssen wir improvisieren. Es ist jedenfalls schon mal klasse, bei so einem Bewerb dabei zu sein", sagt Schmiedbauer. In der untersten Asphaltstock-Spielklasse läuft es derzeit gut für die Pennewanger. "Wir sind Gruppen-Erster und hatten im Herbst einen super Lauf. Die Harmonie in der Mannschaft passt", ist Schmiedbauer sicher. Dies ist auch kein Wunder, denn drei der Vier kennen sich schon sehr lange. Mit Unterbrechungen betreiben sie diesen Sport seit etwa 15 Jahren. Die derzeitige Mannschaftskonstellation besteht seit 1,5 Jahren. Damals stieß der Marchtrenker Manfred Peil zum Team. Für ihn ist das Endrundenturnier am Samstag also ein richtiges Heimspiel. Wer sich in der 12.700-Einwohner-Stadt zum oberösterreichweiten Sieger kürt, tritt am 14. Februar am Kärntner Weißensee gegen die Vertreter der anderen Bundesländer an. Die dortigen Gewinner qualifizieren sich für den abschließenden Länderkampf gegen ein Team aus Deutschland, Italien und der Schweiz um den Servus Alpenpokal. Servus TV überträgt das Finale live.

Autor:

David Hollig aus Wels & Wels Land

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