AK Wels, Bilanz 2019
Arbeiterkammer Wels erstreitet mehr als 9 Millionen Euro

Michaela Petz (AK Wels Bezirksstellenleiterin), Johann Kalliauer (Präsident der AK Oberösterreich).
  • Michaela Petz (AK Wels Bezirksstellenleiterin), Johann Kalliauer (Präsident der AK Oberösterreich).
  • Foto: BRS
  • hochgeladen von Peter Hacker

Pünktlich zu Jahresbeginn lud die Arbeiterkammer (AK) zu ihrer jährlichen Bilanzpressekonferenz. Im Gasthof Irger wussten Michaela Petz (AK Wels Bezirksstellenleiterin) und Johann Kalliauer (Präsident der AK Oberösterreich) von einem arbeitsreichen Jahr zu berichten.

WELS. Gleich vorweg, die AK vertritt Arbeitnehmer einerseits bei Forderungen gegen Arbeitgeber aus bestehenden oder schon gekündigten Dienstverhältnissen, andererseits in Fragen des Pensionsrechtes. Hinzu kommen zunehmend auch Anfragen bezüglich der Einstufung beim Pflegegeld.

Beratungen: Zunehmende Tendenz

In Zahlen gepresst heißt das, dass von den 59.781 Mitgliedern der Bezirke Wels und Wels-Land genau 11.069 im letzten Jahr die Dienste der Arbeiterkammer in Anspruch nahmen. Die für Mitglieder erkämpfte Gesamtsumme betrug dabei 9,043 Millionen Euro. Zwei Drittel der zu klärenden Fälle konnten außergerichtlich geklärt und geschlichtet werden. "Zumeist geschieht das erst wenige Tage vor Verhandlungsbeginn", berichtet Michaela Petz. Probleme mit sogenannten Konkurrenzklauseln sind oft auch Streitpunkt zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. "Dabei sollten Arbeitnehmer unbedingt wissen, dass eine Konkurrenzklausel erst ab einer Bruttolohnsumme von 2.822 Euro im Monat Gültigkeit haben kann", fährt Petz fort. Bei geringeren Löhnen ist diese, auch wenn sie im Dienstvertrag verankert ist, ungültig.

Hacklerregelung muss bleiben

AK-Präsident Kalliauer will alles dazu unternehmen, dass die vor wenigen Monaten erneut beschlossene Hacklerregelung auch weiterhin zur Anwendung kommt. "Nur weil von Teilen der Regierung jetzt behauptet wird, dass diese Regelung fast nur Männern und kaum Frauen zugute kommt, darf sie nicht abgeschafft werden. Eine Abschaffung hilft den Frauen ja auch nicht", sieht Kalliauer keinerlei Grund an der Hacklerpension etwas zu ändern.

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