Internationale Solidarität unter Kollegen
Trodat Trotec Mitarbeiter spenden für Hurrikanopfer in den USA

CEO Norbert Schrüfer (links) und CFO Peter Köstler (rechts) überreichen den gesammelten Spendenbetrag an Kip Gilgo, Geschäftsführer North Carolina, der auch für die Verteilung der Spenden vor Ort verantwortlich ist.
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  • CEO Norbert Schrüfer (links) und CFO Peter Köstler (rechts) überreichen den gesammelten Spendenbetrag an Kip Gilgo, Geschäftsführer North Carolina, der auch für die Verteilung der Spenden vor Ort verantwortlich ist.

  • Foto: Trodat Trotec,
  • hochgeladen von Katia Kreuzhuber

WELS, USA. Die Bereitschaft füreinander da zu sein, Grenzen und Kulturen übergreifend, hat sich kürzlich bei Trodat Trotec, internationaler Stempelproduzent mit Sitzen in Wels und Marchtrenk, gezeigt. Hurrikan Florence hat Mitte September zwar das Werk in North Carolina (New Bern) verschont, nicht aber die Privathäuser vieler Mitarbeiter. Daraufhin bringt eine große Spendenaktion unter den Mitarbeitern einen beachtlichen Betrag zustande, der den geschädigten Personen zugute kommt.

Häuser von Mitarbeitern zerstört

Hurrikan Florence wütete Mitte September an der Ostküste der USA. In North Carolina, exakt in New Bern, hat Trodat Trotec ihre US-amerikanische Produktionsstätte. Das Werk blieb verschont, jedoch viele private Wohnhäuser der Mitarbeiter fielen dem Sturm zum Opfer. „Hier heißt es schnell und unkompliziert zu handeln“, sagt CEO Norbert Schrüfer, der gemeinsam mit CFO Peter Köstler eine Spendenaktion initiiert hat. Weltweit konnten Kollegen auf Spendenkonten einzahlen oder Bargeld in aufgestellten Boxen einwerfen. „Wir sind von der Solidarität innerhalb der Trodat Trotec Belegschaft begeistert, berührt und sehr stolz, dass nur binnen zweier
Wochen 20.000 US Dollar gespendet wurden“, erzählt Schrüfer und Köstler
ergänzt: „Innerhalb des Unternehmens lassen sich sogar über Grenzen
hinweg familiäre Bande spüren, da hat die Gruppe gerne den Betrag auf
40.000 US Dollar verdoppelt.“

Auch in China und Mexiko wurde gespendet

Der Betrag wurde nach einem Schlüssel unter den betroffenen Personen vor Ort aufgeteilt. Darüber hinaus erhielten geschädigte Mitarbeiter zehn Tage unbezahlten Urlaub, um Ihre Häuser wieder in Schuss zu bringen. Während des Hurrikans war die Produktion ohnedies für eine Woche geschlossen, auch um den Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, ihr Hab und Gut vor Überschwemmungen zu sichern oder einfach zu flüchten. In Österreich, Australien, Italien hat man genauso für die amerikanischen Kollegen gespendet wie in Mexiko oder China – die Hilfsbereitschaft kennt keine Grenzen.

CEO Norbert Schrüfer (links) und CFO Peter Köstler (rechts) überreichen den gesammelten Spendenbetrag an Kip Gilgo, Geschäftsführer North Carolina, der auch für die Verteilung der Spenden vor Ort verantwortlich ist.
Trodat Mitarbeiter in China spenden für jene Kollegen in den USA, deren Privathäuser vom Hurrikan Florence in Mitleidenschaft gezogen wurden.

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